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2. OFV-CUP: Auch ohne Sonne schwitzen

Acht Teams aus drei Spielklassen und ein «klebender» Ball: MNK Croatia 97 Appenzell hat gestern mit dem Ostschweizerischen Fussballverband ein Futsal-Turnier durchgeführt.
Lukas Pfiffner
Weinfeldens Angreifer Sven Düring (blau) scheitert an Jasko Mesinovic, dem Torhüter von Futsal Club Internazionale aus Steckborn. (Bild: PF)

Weinfeldens Angreifer Sven Düring (blau) scheitert an Jasko Mesinovic, dem Torhüter von Futsal Club Internazionale aus Steckborn. (Bild: PF)

Lukas Pfiffner

lukas.pfiffner@appenzellerzeitung.ch

Sonnenbrand bekommen die Fussballer an diesem Sonntag nicht. Mindestens nicht während der Ausübung ihres Sports. Der Name Futsal ist Programm. «Jetzt ist es drinnen ja angenehmer zu spielen als draussen», sagt Dragan Jurkic, der «Mann für alle Fälle» bei MNK Croatia 97 Appenzell.

Geschwitzt wird in der Sporthalle Wühre nicht wegen der Sonne, sondern nur als Folge der körperlichen Anstrengungen. Es geht nicht nur um den Vergleich mit Gleichgesinnten und die Ehre, sondern auch um einen Wanderpokal.

Vorjahressieger übernimmt

Dragan Jurkics Verein hat vor einem Jahr die erste Austragung des OFV-Futsal-Cups gewonnen und ist somit bei der zweiten Durchführung Organisator. Nebst Croatia nimmt mit Benfica Rorschach ein zweiter Verein der höchsten Meisterschaftsspielklasse teil. Swiss Futsal Premier League nennt sich diese. Aus der zweithöchsten Spielklasse, der NLA, sind Weinfelden-Bürglen und Absteiger Jona in Appenzell vertreten, aus der dritthöchsten Liga (NLB) das Team Engadin, Uzwil, Club Internazionale aus Steckborn und die zweite Mannschaft von Croatia.

Junger Einheimischer mit schönem Kopftor

In dieser spielt Marko Jurkic mit. Der Sohn des Trainer-Präsidenten-Spiritusrector trägt auf dem Rücken die Nummer 97, seinen Jahrgang. Er ist somit gleichaltrig wie der Verein. Bei den Gastgebern von Croatia 97 wirken auch Ungarn, Brasilianer, Serben mit. Und Schweizer. Wie der 15-jährige Leon Keller aus Appenzell, der an diesem Sonntag für die zweite Mannschaft ein herrliches Kopftor erzielt. Amtssprache sei mehrheitlich Deutsch, sagt Dragan Jurkic. Rund 2400 lizenzierte Futsal-Spieler sind in der Schweiz gemeldet. Drei Viertel von ihnen würden mit einer zweiten Lizenz Rasenfussball spielen, oft in einem anderen Verein. «Beim Rasenfussball können die Spieler noch ein wenig Geld verdienen.» Das habe zur Folge, dass das gemeinsame und taktische Futsal-Training oft etwas zu kurz komme. Individuell sind Futsal-Spieler in der Regel hervorragend ausgebildet.

Schnelle Aktionen prägen das Spiel

Der Ball ist etwas kleiner als ein herkömmlicher Fussball, er prallt weniger und hat gewisse leicht «klebende» Eigenschaften. Schnelle Aktionen, fast ar­tistische Einlagen und eine enge Ballführung gehören zu den Charakteristiken im Futsal. Gespielt wird auf Handballtore. Ab dem vierten Mannschaftsfoul erfolgt für jedes weitere Foul ein direkter Freistoss ohne ­Mauer.

Ein Wettbewerb gehört zum Rahmenprogramm der gestrigen Veranstaltung. «Welcher Ostschweizer Futsal-Verein wurde schon einmal Schweizer Meister?», lautet eine der Fragen. Marcel Maier, Präsident des Appenzeller Kantonalfussballverbandes AKFV, hätte mit der richtigen Antwort keine Probleme. «Es ist schon etwas Ausserordentliches, dass wir in unserem kleinen Verband sogar einmal einen Schweizer Meister stellen konnten», hat er beim Jubiläum «50 Jahre AKFV» im Frühling erklärt. Croatia 97 gelang dieser Exploit 2010. Im Jahr darauf war die Mannschaft Halbfinalist und 2012 Silbermedaillengewinner. Die vergangene Saison beendete der Verein in der Premier League auf dem achten Platz.

Hinweis

Finalresultate in der morgigen Ausgabe.

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