190 Kilogramm Abfall von jedem

An der Delegiertenversammlung des ZAB stimmten die 30 Anwesenden einem Grundstückskauf in der Deponie Burgauerfeld in Flawil in der Höhe von 3,8 Millionen Franken zu.

Simon Dudle
Drucken
Teilen

An der Delegiertenversammlung des ZAB stimmten die 30 Anwesenden einem Grundstückskauf in der Deponie Burgauerfeld in Flawil in der Höhe von 3,8 Millionen Franken zu. Seit 1994 werden dort Schlacke und Reststoffe angeliefert sowie gelagert, primär aus den Verbrennungsanlagen Bazenheid und Weinfelden. 2015 konnten aus gut 35 000 Tonnen angeliefertem Material rund 1500 Kilogramm Metalle zurückgewonnen werden.

Die Delegierten nahmen auch zur Kenntnis, dass ein im Jahr 2011 angestossenes Grossprojekt erfolgreich abgeschlossen werden konnte: der Umbau der 1976 erbauten Dampfkessel in Bazenheid. Die Bauabrechnung beläuft sich auf 49 Millionen Franken und liegt gut eine Million unter Budget. Das Resultat dieses Umbaus lässt sich bei der Stromproduktion ablesen. Diese hat sich seit 2011 mehr als verdoppelt – von damals 34 000 auf 69 000 Kilowattstunden 2015.

Die Abfallmenge aus der öffentlichen Kehrichtabfuhr fiel vergangenes Jahr mit 34 260 Tonnen – dies entspricht einer Menge von rund 190 Kilogramm pro Einwohner und Jahr – leicht höher aus als 2014. 62 Prozent dieser Menge stammen aus Haushalten, der Rest aus der Containersammlung bei Gewerbe und Industrie. Im Sortierwerk, dem Easydrive, wurden 2015 ganze 26 294 Tonnen angeliefert – gut 7000 Tonnen mehr als im Vorjahr. Bei den Abfällen handelt es sich um Sperrgut, brennbare Bau-, Gewerbe- und Industrieabfälle sowie Papier und Karton. Die Preise für Glas und Papier waren während des ganzen Jahres stabil, beim Alteisen sind sie aber zusammengebrochen.