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Gratulationen von prominenten Leserinnen und Leser zum 190-jährigen Geburtstag

Künstlerin Gret Zellweger, Ex-Skirennfahrerin und Musikerin Mirena Küng, Kantonsrat Urs Alder sowie Landammann Paul Signer und Ständerat Andrea Caroni gratulieren der Appenzeller Zeitung zu ihrem Geburtstag.
Urs Alder, Teufen, ist Präsident Industrie AR und Kantonsrat. (Bild: APZ)

Urs Alder, Teufen, ist Präsident Industrie AR und Kantonsrat. (Bild: APZ)

Gerade in der heutigen Zeit, in der viele unserer Medien unter grossem wirtschaftlichem Druck stehen und freier Journalismus leider längst nicht mehr überall auf der Welt zum Alltag gehört, ist so ein würdiger Geburtstag für eine Zeitung alles andere als selbstverständlich. So wünsche ich unserer «Appenzeller Zeitung», unterdessen eingebettet in die NZZ-Mediengruppe, weiterhin den notwendigen Freiraum für einen eigenständigen und mutigen Journalismus, der sich fundiert auf die Nähe zu Land und Leuten bezieht, gleichzeitig aber auch offen am Geist unserer Ostschweiz, der Schweiz und unserer Welt orientiert. Alles Gute und noch viele weitere Jahre!

Gret Zellweger, Teufen, ist Künstlerin. (Bild: Mareycke Frehner)

Gret Zellweger, Teufen, ist Künstlerin. (Bild: Mareycke Frehner)

Allen Leuten recht getan, ist ... Wenn man 190 Jahre Bestand hat, hat man einiges recht getan. Ich hoffe, dass die «Appenzeller Zeitung» die Marke 200 erreicht und dann gebührend feiern kann. In den 1960er-Jahren im Welschland und in den 1970er-Jahren in den USA hat mich die «Appenzeller Zeitung» immer begleitet und informiert. Zudem kann ich auf eine jahrelange gute Zusammenarbeit mit «meiner» Freizeitarbeitenausstellung, Anlässen in meiner Kunstwerkstatt oder an Ausstellungen zurückblicken. Ich hoffe, dass auch in Zukunft genügend Platz bleibt für Kunst und Kultur. In diesem Sinne: Schreiben ist leicht, man muss nur die falschen Wörter weglassen!

Paul Signer, Herisau, ist Landammann des Kantons Appenzell Ausserrhoden. (Bild: PD)

Paul Signer, Herisau, ist Landammann des Kantons Appenzell Ausserrhoden. (Bild: PD)

Vor 190 Jahren kämpfte der Gründer der «Appenzeller Zeitung», Johannes Meyer, für die «Preßfreiheit» und hielt mit seinen Meinungen nicht zurück. Die Empörung darüber war gross. Heute sind es nicht Meinungsmacher oder politische Ideologien, die ihr zu schaffen machen. Rasante Änderungen, angefeuert durch Webtechnologien, bedrängen die Printmedien. Ich hoffe für die Zeitung selber und den Kanton, dass in zehn Jahren der 200. Geburtstag gefeiert werden kann. Denn es braucht dieses Sprachrohr, um – wie Johannes Meyer am 5. Juli 1828 schrieb – «über eigene innere Angelegenheiten zu berichten und dann auch darüber freimüthig zu urtheilen.»

Mirena Küng, Appenzell, ist Ex-Skirennfahrerin und Musikerin. (Bild: Urs Bucher)

Mirena Küng, Appenzell, ist Ex-Skirennfahrerin und Musikerin. (Bild: Urs Bucher)

Für mich stellt die «Appenzeller Zeitung» ein Stück Heimat dar, das ich nicht mehr missen möchte. Die tägliche Lektüre während des Frühstücks hat sich im Laufe der Zeit zur Routine entwickelt und ich vermisse die Zeitung richtiggehend, wenn ich nicht in Appenzell bin. Durch sie kann ich mich über die vielfältigsten Themen informieren. Durch meine sportliche Tätigkeit habe ich einen besonderen Bezug zur Zeitung. Ich schätze die Zusammenarbeit sehr. Ich wünsche mir, dass die «Appenzeller Zeitung» noch lange besteht. Denn die ganze Zeitung zu ersetzen, vermögen Smartphone und Tablett nicht. In diesem Sinne: Herzliche Gratulation zu 190 Jahren.

Andrea Caroni, Herisau, ist Ständerat des Kantons Appenzell Ausserrhoden. (Bild: Keystone/Gaetan Bally)

Andrea Caroni, Herisau, ist Ständerat des Kantons Appenzell Ausserrhoden. (Bild: Keystone/Gaetan Bally)

Ich gratuliere Dir, liebe «Appenzeller Zeitung», von Herzen zum 190. Geburtstag. Ein Runder ist es zwar nicht – aber in der Medienbranche läuft ja auch nicht alles rund. Eindrücklich ist das Jubiläum allemal. Ich wünsche Dir, dass Dich Dein liberaler Appenzeller Geist, den Du seit 1828 pionierhaft in Dir trägst, in die Zukunft führt. Ich danke Dir für Dein Interesse am Wirken der Appenzeller Politiker. Und ich wünsche Dir in stürmischen Zeiten viel Kraft – Du hast schon ganz anderes durchgestanden. Mein Geschenk ist ein Versprechen: Damit Du in Zukunft doch (wieder) Deine eigene Chefredaktion bekommst, organisiere ich jederzeit (wieder) einen Volksaufstand!

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