170 Jahre Altersheim Obergaden

Im Oktober 1846 konnte in Wald das neue, heute als Altersheim dienende Waisenhaus in Obergaden bezogen werden. Der Altbau wurde ein Raub der Flammen.

Peter Eggenberger
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Das Altersheim im Obergaden, Wald, besteht seit 170 Jahren. (Bild: PE)

Das Altersheim im Obergaden, Wald, besteht seit 170 Jahren. (Bild: PE)

Grund für das Feuer im alten Altersheim Wald war, dass ein Neunjähriger mit Streichhölzern gespielt hatte. Mit dem Übeltäter wurde hart ins Gericht gegangen, zumal beim Brand vom 13. Juli 1845 ein Menschenleben zu beklagen war. Nebst dem Ortspfarrer Johann Conrad Büchler verlangte auch die Vorsteherschaft (Gemeinderat), dass der Übeltäter hart anzufassen und unter Arrest zu stellen sei. An der Martinikirchhöri vom 7. Dezember 1845 wurde der Wiederaufbau nach den Plänen von Meister Künzler, Trogen, am gleichen Ort gutgeheissen. Im Oktober 1846 konnte das stattliche Gebäude bezogen werden, wobei im östlichen Teil zwanzig Frauen und Männer und in der westlichen Hälfte sechzehn Kinder eine Unterkunft fanden.

Heute leistet das Haus im Obergaden als Altersheim beste Dienste, zumal in jüngerer Zeit immer wieder Sanierungen und Erneuerungen erfolgten.