Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Fast so wichtig wie im Tessin: Jeder sechste Innerrhoder lebt vom Tourismus

Ein Achtel der gesamten Wertschöpfung des Kantons Appenzell Innerrhoden wird mit dem Tourismus generiert. Zwar ist die Zahl der Tagesgäste wesentlich höher, Geld in die Region bringen aber vor allem die Übernachtungsgäste.
Alessia Pagani
Viele Berge und eine intakte Natur wird geschätzt: Der Tourismus macht in Innerrhoden 12,8 Prozent der Wertschöpfung aus. (Bild: Martina Basista)

Viele Berge und eine intakte Natur wird geschätzt: Der Tourismus macht in Innerrhoden 12,8 Prozent der Wertschöpfung aus. (Bild: Martina Basista)

124 Million Franken Wertschöpfung bringt der Tourismus dem Kanton Appenzell Innerrhoden jährlich ein. Dies geht aus einer Studie hervor, welche vom Volkswirtschaftsdepartement in Auftrag gegeben wurde. Einerseits sollen damit ebendiese finanziellen Einnahmen durch den Tourismus dargelegt werden. Zum anderen soll ein Vergleich zu anderen Branchen wie Industrie oder Landwirtschaft ermöglicht werden. Die Wertschöpfungsstudie bezieht sich auf Zahlen von 2017. Die 124 Millionen Franken entsprechen 12,8 Prozent des Bruttoinlandproduktes beziehungsweise der gesamten Wertschöpfung des Kantons.

Innerrhoden liegt damit im Bereich des Tessin. Markus Walt, Leiter Amt für Wirtschaft, sagt:

«Der Tourismus hat eine grosse Bedeutung für uns und die Studie zeigt, dass er eine gesunde Branche ist. Er ist eine wichtige Stütze für unsere Volkswirtschaft und für die Arbeitskräfte.»

Vom Tourismus hängen in Innerrhoden 1500 Stellen ab (bei ausschliesslich 100-Prozent-Beschäftigungen wären es 1100 Stellen). Dies entspricht 16,8 Prozent aller Beschäftigten im Kanton.

Touristen schätzen intakte Landschaft

Für das Jahr 2017 wurden in Innerrhoden 1,86 Millionen Gästefrequenzen (Logiernächte beziehungsweise Aufenthaltstage) gezählt. Das sind 116 Frequenzen pro Einwohner. «Dass Innerrhoden mit 116 Frequenzen pro Einwohner zwar nur ein Drittel der Jungfrauregion aber wiederum das Doppelte der Region Interlaken hat, ist doch sehr interessant. Daran erkennt man, die Relationen», so Walt.

«Für uns ist der Tourismus verhältnismässig wichtig – in einem gesunden Mass.»

Walt nennt als Gründe unter anderem die intakte Landschaft mit grünen Wiesen. Zudem stelle der Kanton mit beispielsweise zahlreichen Berggasthäusern die nötige Infrastruktur bereit. Die 1,86 Millionen Touristen gaben 2017 rund 178 Millionen Franken aus. Darin enthalten ist mit 45 Millionen Franken auch der Einkaufs- und Gesundheitstourismus.

Übernachtungs- und insbesondere Hotelgäste lösen in Innerrhoden deutlich höhere Umsätze aus, als Tagesgäste. Mit einem Anteil von 16 Prozent an den Gesamtfrequenzen genieren Übernachtungsgäste 33 Prozent der Gästenachfrage, sprich 40 Millionen Franken. $

Bei den Tagesgästen verhält es sich umgekehrt. Sie tragen zwar 84 Prozent zu den Gesamtfrequenzen bei, leisten jedoch «nur» einen Betrag von 82 Millionen Franken. Die durchschnittlichen Ausgaben eines Gastes betragen 66 Franken. Während Übernachtungsgäste pro Logiernacht durchschnittlich 136 Franken ausgeben, geben Tagesgäste 53 Franken aus.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.