150 000 Franken aus Lotteriefonds

Ausserrhoden Der Regierungsrat von Appenzell Ausserrhoden hat gemäss einer Mitteilung 148 994 Franken aus dem Lotteriefonds an gemeinnützige Institutionen vergeben: 106 419 Franken werden im Kanton und in der Region eingesetzt, 5575 Franken erhalten Institutionen in der Schweiz, 22 000 Franken

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Ausserrhoden Der Regierungsrat von Appenzell Ausserrhoden hat gemäss einer Mitteilung 148 994 Franken aus dem Lotteriefonds an gemeinnützige Institutionen vergeben: 106 419 Franken werden im Kanton und in der Region eingesetzt, 5575 Franken erhalten Institutionen in der Schweiz, 22 000 Franken gehen für Entwicklungshilfe und 15 000 Franken für humanitäre Nothilfe ins Ausland.

Es wurden 30 Gesuche eingereicht, wovon zehn Gesuche den Kanton, sieben die übrige Schweiz, neun die Entwicklungshilfe und vier die Katastrophen- und Humanitärhilfe betrafen. Auf kantonaler und nationaler Ebene mussten sieben Gesuche abgelehnt werden, weil sie den Vorgaben des Lotteriefonds nicht entsprachen. Im Rahmen der Entwicklungshilfe wurden weitere vier Gesuche ausgeschieden, und bei der humanitären Nothilfe wurde für gleichlautende Gesuche von zwei verschiedenen Organisationen 10 000 Franken an die Glückskette gesprochen.

Auf kantonaler Ebene werden unter anderem das Projekt «500 Jahre Reformation» der evangelisch-reformierten Landeskirche beider Appenzell mit 40 000 Franken und die Erneuerung des Pfades im Walderlebnisraum Gais mit 8000 Franken unterstützt. Pro Juventute Appenzell Ausserrhoden erhält rund 27 000 Franken für die Unterstützung von bedürftigen Jugendlichen. Gesprochen wurden auch Beiträge an die Veranstaltung «Leben mit Demenz in Appenzell Ausserrhoden» in Herisau (2500 Franken) sowie für die nationale Kinderkonferenz 2016 in Trogen (5000 Franken). Weitere Unterstützungsbeiträge erhalten beispielsweise Benevol (20 000 Franken) sowie Pro Audito Schweiz (2460 Franken) für das Projekt «Help-Center Hören», das hörbehinderten Menschen unbürokratisch und niederschwellig die wichtigsten Informationen und direkte Kurzberatungen anbietet. Mit insgesamt 22 000 Franken werden fünf Entwicklungshilfeprojekte in Afrika sowie Mittel- und Südamerika unterstützt. (kk)