15 Prozent überschritten die Höchstgeschwindigkeit

BÜTSCHWIL Die neuen Überbauungen auf der Westseite der Grämigerstrasse generieren mehr Verkehr, weshalb von Anwohnern der Wunsch nach Massnahmen zur Senkung der Geschwindigkeit sowie zum Überqueren der Grämigerstrasse geäussert wurde.

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BÜTSCHWIL Die neuen Überbauungen auf der Westseite der Grämigerstrasse generieren mehr Verkehr, weshalb von Anwohnern der Wunsch nach Massnahmen zur Senkung der Geschwindigkeit sowie zum Überqueren der Grämigerstrasse geäussert wurde. Dies teilt der Gemeinderat Bütschwil-Ganterschwil im aktuellen Mitteilungsblatt der Gemeinde mit. Er führt weiter aus, dass es sich bei der Grämigerstrasse um eine Gemeindestrasse 1. Klasse handelt und diese dient dem örtlichen und überörtlichen Verkehr. Zur Beurteilung der Verkehrssituation beauftragte der Gemeinderat die Kantonspolizei mit der Durchführung von Messungen. Im Zeitraum vom 24. August bis 6. September 2015 wurde das Geschwindigkeitsniveau erhoben. In dieser Zeit passierten 24 689 Fahrzeuge die Messstelle. Die Messungen haben eine V85 (Geschwindigkeit, welche von 85 Prozent aller Fahrzeuge nicht überschritten wird) von 53 km/h ergeben. Der durchschnittliche tägliche Verkehr lag bei 1763 Fahrzeugen. Der Fahrzeugverkehr kann als gering bezeichnet werden, wodurch das Überqueren der Strasse an jedem beliebigen Ort möglich ist, ohne dass der Vortritt mittels Fussgängerstreifen erwirkt werden muss. Da aber die signalisierte Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h durch rund 15 Prozent aller Fahrzeuge überschritten worden ist, wird die Plazierung einer Geschwindigkeitsmessanlage geprüft. Besonders soll eine Messanlage zum Einsatz kommen, wenn im Weiler Engi die Lichtsignalanlage im Zusammenhang mit dem Bau der Umfahrungsstrasse wieder in Betrieb gesetzt wird und mit mehr Verkehr auf der Grämigerstrasse zu rechnen ist. (gem/red.)

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