12-Stufen-Modell

Statt wie bis anhin vier, stehen ab Januar 12 Besa-Stufen zur Einteilung der Pflegebedürftigkeit einer Person zur Verfügung. Gemäss Geschäftsleiter Alfons Rutz ergeben sich damit Mehreinnahmen, weil mit den Besa-Punkten der oberen Stufen besser auf die Mehrbelastung eingegangen werden könne.

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Statt wie bis anhin vier, stehen ab Januar 12 Besa-Stufen zur Einteilung der Pflegebedürftigkeit einer Person zur Verfügung. Gemäss Geschäftsleiter Alfons Rutz ergeben sich damit Mehreinnahmen, weil mit den Besa-Punkten der oberen Stufen besser auf die Mehrbelastung eingegangen werden könne. Die anrechenbaren Pflegekosten sind für die Krankenkassen und die Bewohner vom Bund fixiert worden; was nicht gedeckt ist, muss über den Gemeindebeitrag geleistet werden.

Jedes Heim im Kanton erhält genau gleich viel, muss auf der anderen Seite aber auch die genau gleichen Leistungen erbringen. Das werde anhand von Audits der Krankenkassen überprüft. Kurz gesagt, werden die Pflegekosten für die Heimbewohner günstiger, für die Gemeinden jedoch teurer. Bei den Bewohnern und Bewohnerinnen ergeben sich bei den Pflegekosten pro Monat Einsparungen zwischen 300 und 1200 Franken – je nach Stufe. Einzig auf der Besa-Stufe 2 resultiert eine Mehrbelastung von 30 Franken im Monat.

Die Gemeinden haben für ihre Bewohnerinnen und Bewohner, die unter die ersten vier Besa-Stufen fallen, keinen Beitrag zu leisten. Ein solcher wird erst ab Stufe 5 fällig. Die Gemeinde-Anteile für die Pflegekosten bewegen sich pro Tag zwischen 11 und 88 Franken. (eg)

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