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1,2 Millionen Defizit

Herisau Der Voranschlag der Gemeinde für das Jahr 2018 sieht bei Ausgaben von knapp 95,9 Millionen Franken ein Minus von gut 1,2 Millionen Franken vor. Nun geht der Gemeinderat eine Aufgabenüberprüfung an, wie es in einer Medienmitteilung heisst.

Alles in allem liegt das budgetierte Defizit um 0,6 Millionen Franken tiefer als jenes des Vorjahres. Dies, obwohl eine Einmaleinlage in die Pensionskasse AR von gut 0,5 Millionen Franken budgetiert werden musste.

Positiv ins Gewicht fallen, wie es weiter heisst, vor allem Minderaufwände bei den Abschreibungen von 1,1 Millionen Franken sowie bei anderen Ausga- beposten. Negativ zu Buche schlagen Steuer-Mindereinnahmen bei den juristischen Personen von 0,8 Millionen. Franken, aber auch bei weiteren Bereichen. Dies führt dazu, dass der Voranschlag 2018 sowohl bei den Einnahmen (-1 Mio.), als auch bei den Ausgaben (-1,6 Mio.) unter den Zahlen des Vorjahresbudget liegt. In der Investitionsrechnung 2018 stehen den Einnahmen von 0,1 Millionen Franken Ausgaben von 10,1 Millionen Franken gegenüber. Diese betreffen vor allem Schulliegenschaften, die Innenrenovation der reformierten Kirche sowie Strassenpro- jekte.

Steuererhöhung vermeiden

Der Steuerfuss soll gemäss Antrag des Gemeinderates bei 4,1 Einheiten bleiben. Allerdings zeigt der Finanzplan bis 2022 auf, dass die anstehenden Investitionen nicht getätigt werden können, ohne dass entweder ab 2020 der Steuerfuss erhöht wird oder die Schulden höher als vom Gemeinderat festgelegt steigen.

Der Gemeinderat will deshalb in den kommenden Monaten auf zwei Ebenen vermehrt aktiv werden: einerseits wird eine Aufgabenüberprüfung und Verzichtsplanung an die Hand genommen, andererseits müssen bei den Investitionen Sparpotenziale lokalisiert und realisiert werden.

Sparen dürfte bei den Investitionen leichter fallen als in der laufenden Rechnung. Dort sei der grösste Teil der Ausgaben aufgrund gesetzlicher Vorgaben gebunden und von der Gemeinde kaum beeinflussbar, teilt der Gemeinderat mit. Erschwerend würden Lasten hinzukommen, die der Kanton an die Gemeinden weitergegeben habe und noch im Sinn habe, weiterzugeben.

Das Budget 2018 wird vom Einwohnerrat am 6. Dezember verabschiedet und ist auf www.herisau.ch abrufbar. (gk)

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