116 Teilnehmer ringen um den Zwick

In Ebnat-Kappel hat am Ostersamstag die achte SVP-Zwickmeisterschaft stattgefunden. SVP-Präsident Toni Brunner hat den Final der Zwickmeisterschaft im Restaurant Sonne, Wintersberg, kommentiert.

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Zwickmeister gesucht: Willi Wenk, Heinrich Schneider, Hannes Brunner und Ernst Kuratle (von links). (Bild: Elisabeth Scherrer)

Zwickmeister gesucht: Willi Wenk, Heinrich Schneider, Hannes Brunner und Ernst Kuratle (von links). (Bild: Elisabeth Scherrer)

Ebnat-Kappel. Hart umkämpft war der Titel des Zwickmeisters an der achten Zwickmeisterschaft im Restaurant Sonne, Wintersberg, am Ostersamstag. Mit 116 Teilnehmern konnte ein neuer Rekord verzeichnet werden.

«Wir haben noch etwas Kapazität, denn wir können auch auf der Bühne noch weitere Tische aufstellen», erklärte Toni Brunner, der als Moderator des geselligen Anlasses tätig war. Dem Titelverteidiger Daniel Hartmann waren diesmal vier Vögel zum Verhängnis geworden. Ohne sie wäre seine Chance, am Final teilzunehmen gerade noch intakt gewesen.

Er belegte am Ende Rang 42.

Mit Glück ins Final

Nach den vier Hauptrunden lag Hannes Brunner vom Bendel mit 81 Strichen und zwei Vögeln ganz vorne. Er durfte sich mit dem Hut des Oberzwickers schmücken und schon vor dem Final auf eine geschnitzte Stabelle freuen. Wer am Final teilnehmen wollte, brauchte nicht nur viele Striche, sondern auch ganz viel Glück.

Gleich zwei Jasser, nämlich Heinrich Schneider von Hemberg und Willi Wenk aus Ebnat-Kappel, hatten 70 Striche ergattert, ohne einen einzigen Vogel schreiben zu müssen. Das Glück auf seiner Seite hatte auch Ernst Kuratle vom Trempel, denn er durfte dank 74 Strichen und nur einem Vogel am Final teilnehmen. Auf den Rängen dahinter gehörten Werner Frei, Hemberg, Ueli Künzli, Nesslau, Michael Grossmann, Brunnadern und Jakob Bösch, Ebnat-Kappel, knapp zu den Verlierern.

Der Vierte wird Erster

Nach der obligaten Stärkung mit der «Zwicksuppe», die einer währschaften Gerstensuppe entspricht, verfolgten die Anwesenden den von Toni Brunner kommentierten Final mit grosser Spannung. Hannes Brunner kassierte genau wie Heinrich Schneider und Willi Wenk einen Vogel. Einzig der anfangs viertplazierte Ernst Kuratle schien das Glück für sich gepachtet zu haben, und er durfte am Ende neben der geschnitzten Stabelle auch den Zwick, ein zwei Wochen altes Geisslein, als Siegerpreis entgegennehmen.

Den Trostpreis, ein Nachtessen mit Nationalrat Christoph Mörgeli, gewann der Wildhauser Jeffrey Bleiker, Präsident der Jungen SVP St. Gallen, mit insgesamt 37 Strichen und sieben Vögeln. Am meisten Vögel, nämlich gleich deren elf, hatte Melch Raschle von der Nassschwendi eingefangen. Die Hälfte aller Teilnehmer durfte am Ende eine Bargabe mitnehmen. (es)

Auszug aus der Rangliste 1. Ernst Kuratli, Trempel. 2. Hannes Brunner, Bendel. 3. Willi Wenk, Tobel. 4. Heinrich Schneider, Hemberg. 67 Punkte: Werner Frei, Hemberg. 65 P.: Ueli Künzli, Nesslau. 64 P.: Michael Grossmann, Brunnadern; Jakob Bösch, Schwantlen. 63 P.: Hans Menet, Herisau. 62 P.: Heinz Wichser, Wintersberg; Jürg Bleiker, Schwand; Heinz Wittenwiler, Krummenau. 61 P.: Peter Naef, Guggenloch; Ulrich Kuratli, Hemberg. 60 P.: Ueli Kolp, Loch-Hüsliberg; Kläus Scherrer, Neu St. Johann. 58 P.: Geni Zollinger, Wädenswil. 56 P.: Maria Brunner, Nesslau; Walter Künzli, Neu St. Johann. 55 P.: Rolf Hofer, Ebnat-Kappel; Hans Steiner, Affoltern am Albis; Heidi Brunner, Bendel. 54 P.: Esther Stauffacher, Nesslau; Manuel Isenring, Rickenbach. 53 P.: Ernst Brunner, Juggen. 52 P.: Monika Brändle, Ganterschwil; Hanns Brunner, Trempel; Rico Modesti, Lichtensteig; Mathias Roth, Hinterwies; Markus Brülisauer, Bülach; Martin Fritsche, Herisau; Monika Lienert, Wilen b. Wollerau. 51 P.: Ueli Giger, Nesslau; Hans Meier, Hemberg; Robert Amacker, Bendel; Jürg Hässig, Nestenberg; Urs Hildebrand, Wattwil. 50 P.: Roman Lienert, Wilen b. Wollerau; Mario Rutz, Herisau.

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