1000 Unterschriften erreicht

An der Delegiertenversammlung der IG Sport Region Herisau zeigte sich erstmals, wie viele Unterschriften bislang für die Petition «Zusätzliche Dreifachhalle» zusammengekommen sind.

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Fleissig gesammelt: Peter Schmid (rechts), Präsident IG Sport Region Herisau, konnte an der DV von Urs Baumer, Präsident UHC Herisau, über 400 Unterschriften für die Petition entgegennehmen. (Bild: pd)

Fleissig gesammelt: Peter Schmid (rechts), Präsident IG Sport Region Herisau, konnte an der DV von Urs Baumer, Präsident UHC Herisau, über 400 Unterschriften für die Petition entgegennehmen. (Bild: pd)

HERISAU. Seit Anfang November sammelt die IG Sport Region Herisau Unterschriften für die Petition «Neue Dreifachhalle in Herisau». Bei der Gemeindekanzlei eingereicht wird sie am 15. März. Bis jetzt war unklar, wie viele Unterschriften in den vergangenen Wochen zusammengekommen sind. Seit der Delegiertenversammlung vom Montagabend im Sportzentrum herrscht nun Klarheit. Das anvisierte Ziel von 1000 Unterschriften ist bereits erreicht worden; dies ist nicht zuletzt dem Effort des Unihockeyclubs Herisau zu verdanken, der alleine über 400 Unterschriften beigesteuert hat.

Ergänzend haben die beiden IG-Vorstandsmitglieder Markus Brönnimann und Franz Rechsteiner im vergangenen Herbst im Einwohnerrat die Motion zur Revision der Sportstättenplanung eingereicht. Diese wird vom Gemeindeparlament an seiner nächsten Sitzung vom 20. März behandelt. Mit der Sportstättenplanung soll der Handlungsbedarf ausgewiesen werden. «Unser Absicht ist es nicht, dass die Gemeinde möglichst viel Geld in die Sportinfrastruktur investiert, sondern dass sie mit minimalen Kosten ein Optimum herausholt», sagte Peter Schmid, Präsident der IG Sport Region Herisau.

IG Sport hat sich etabliert

Die IG Sport kann auch sonst auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken. Selbst Gemeindepräsident Paul Signer anerkennt, dass sich die Dachorganisation der hiesigen Sportvereine vier Jahre nach der Gründung etabliert hat. «Die Gemeinde und die IG Sport arbeiten gut zusammen», sagte Signer, der auch dem neugeschaffenen Ressort Sport vorsteht.

Frucht dieser Zusammenarbeit ist etwa die Freizeitanlage mit Beachvolleyballfeld, die gegenwärtig auf dem Ebnet realisiert wird. Die alte Anlage musste zusätzlichen Parkplätzen für die Polizeikaserne weichen. Miteinander konnten die Gemeinde und die IG Sport unmittelbar daneben eine Ersatzlösung finden. Für die IG Sport ist dieses Projekt nun abgeschlossen. An der Delegiertenversammlung tauchte die Frage auf, ob das Beachvolleyballfeld reserviert werden kann. Dies sei denkbar, müsse aber noch abgeklärt werden, erklärte Stefan Lei von der Sportkoordinationsstelle der Gemeinde.

Mehrzweckraum verzögert sich

Zu Verzögerungen kommt es beim geplanten Mehrzweckraum Ebnet (die Appenzeller Zeitung hat darüber berichtet). Der Vorschlag, den Raum in die Tribüne zu integrieren, stiess auf Widerstand. Nun wird nach einem besseren Standort gesucht.

Eigentliches Erfolgsprodukt der IG Sport sind die Herisauer Sporttage. Immer mehr Kinder beteiligen sich an diesen. In diesem Jahr nutzten 200 Kinder aus der Unter- und Mittelstufe die Möglichkeit, während der Sportferien verschiedene Sportarten auszuprobieren. Gemäss OK-Präsident Dölf Alpiger laufen derzeit Erhebungen, wie das Angebot auch für Oberstufenschülerinnen- und schüler attraktiv gestaltet werden kann.

Ebenfalls erfolgreich verlief mit circa 90 Besuchern das 4. Herisauer Sportforum. Somit wird es auch in diesem Jahr wieder durchgeführt, und zwar am Donnerstag, 31. Oktober. Das Thema ist noch offen.

www.igsh.ch

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