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Appenzeller Arzt will den Rekord: «Zehn Mal Ironman nacheinander ist kein Problem»

Fünf tollkühne Athleten aus aller Welt sind am Montagmorgen in Buchs zum Swiss-Ultra-Triathlon angetreten. Unter den weltbesten Triathleten startet auch ein Ostschweizer Arzt. Was bewegt ihn und die anderen vier Mitstreiter, 1800 Kilometer auf dem Velo zu fahren, 422 Kilometer zu laufen, und 38 Kilometer zu schwimmen?
Raphael Rohner
Der 54-jährige Arzt Beat Knechtle nimmt am Swiss-Ultra-Triathlon in Buchs teil. (Bild: Raphael Rohner)

Der 54-jährige Arzt Beat Knechtle nimmt am Swiss-Ultra-Triathlon in Buchs teil. (Bild: Raphael Rohner)

Er wirkt schmal, wach, und seine hellblauen Augen funkeln, wenn er über seine vergangenen sechs Ultra-Triathlons spricht. Der 54-jährige Arzt Beat Knechtle aus Kanton Appenzell Innerrhoden rennt bei Triathlons auf der ganzen Welt vorne mit. Sogar einen Guinness-Weltrekord hat er einmal aufgestellt: Für die meisten Ironman-Teilnahmen in einem Jahr.

Nur 100 Menschen auf der Welt sind dazu fähig

Beim Pasta-Essen mit seinen vier Mitstreitern aus Russland, Deutschland, Italien und Frankreich wird gelacht, und es werden Geschichten ausgetauscht von Rennen, wo man schon war: «Einmal bin ich in Mexiko mit dem Velo mit einer riesigen Ente zusammengeknallt und habe mir das Schlüsselbein gebrochen - das Jahr darauf bekam ich dafür die Startgebühr geschenkt - und habe das Rennen mit einem neuen Weltrekord gewonnen», sagt Knechtle.

Nur rund 100 Menschen auf der Welt nehmen an Ultra-Triathlons teil. Ultra schon allein, weil die Distanz über zehnmal Ironman nacheinander geht. Das heisst konkret, dass die Teilnehmer 3,86 Kilometer schwimmen, 180,2 Kilometer Velofahren und zum Abschluss noch 42,195 Kilometer Laufen - zehnmal nacheinander.

10 Bilder

Swissultra Triathlon in Buchs

Für den Allgemeinmediziner aus dem Kanton Appenzell Innerrhoden geht es beim Rennen nicht um den Sieg: «Ins Ziel kommen, das muss man erst mal schaffen. Ich verliere normalerweise etwa drei Kilogramm Körpergewicht.» Die enorme Distanz sei zwar eine Herausforderung. Aber mit der richtigen Vorbereitung kein Problem. Knechtle macht mit, weil er den Rekord eines Franzosen knacken will: «Der hat elf Zehnfache gemacht, das will ich toppen.»

Zehn Tage lang Vollgas

Die Athleten sind am Montagmorgen um 7 Uhr gestartet, und legen dann jeden Tag die Renndistanz in den drei Disziplinen zurück. Am 30. August werden sie die Ziellinie überqueren. Wir werden Beat Knechtle im Laufe der Woche auf der Strecke begleiten.

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