APPENZELL: Aufwendige Rettungsaktion für Bub in Eishöhle

Ein Siebenjähriger ist am Sonntag im Alpstein beim Abstieg in eine Eishöhle abgerutscht und hat sich dabei leicht verletzt. Wegen dichten Nebels musste der Bub in einer aufwendigen Rettungsaktion geborgen werden.

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Weil es Nebel hatte, konnte der verletzte Bub nicht mit dem Rega-Helikopter geborgen werden. (Bild: Coralie Wenger/Archiv)

Weil es Nebel hatte, konnte der verletzte Bub nicht mit dem Rega-Helikopter geborgen werden. (Bild: Coralie Wenger/Archiv)

Wie die Polizei am Montag mitteilte wollte, der Bub zusammen mit zwei Erwachsenen in die Eishöhle Oerligrub steigen und rutschte dabei rund fünf Meter in die Tiefe. Er zog sich leichte Verletzungen an Kopf und Rücken zu.

Zwar konnten die Begleiter den Buben aus der Eishöhle bergen, wegen dichten Nebels konnte die Rega jedoch nicht fliegen. Eine aufwendige Bergungsaktion begann. Die vier Bergretter fuhren mit der Seilbahn auf den Säntis und stiegen Richtung Unfallort ab.

Die Begleiter brachten den Verletzten Richtung Säntis und übergaben den Siebenjährigen an die Rettungscrew. Knapp vier Stunden nach dem Unfall trafen die Retter wieder auf dem Säntis ein, von wo sie mit dem Verletzten mit der Bahn zur Schwägalp fuhren.

Während des gesamten Einsatzes lag auf einer Meereshöhe zwischen 1200 und 2500 Metern starker, nässender Nebel mit einer Sicht von etwa zehn Metern. Weiter herrschte laut Communiqué ein Westwind von etwa 15 bis 20 Stundenkilometern. (sda)