«Anders, frisch, grosszügig»

Die Gipfeli sind ofenfrisch, die Zeitung ist druckfrisch: Prominenz aus Politik und Wirtschaft trifft sich zum Brunch – mit der ersten Ostschweiz am Sonntag.

Drucken
Teilen
Lauschen den Ausführungen zur ersten Ostschweiz am Sonntag: Prominenz aus Wirtschaft und Politik – im Vordergrund Pierin Vincenz, CEO Raiffeisen Schweiz. (Bilder: Hanspeter Schiess)

Lauschen den Ausführungen zur ersten Ostschweiz am Sonntag: Prominenz aus Wirtschaft und Politik – im Vordergrund Pierin Vincenz, CEO Raiffeisen Schweiz. (Bilder: Hanspeter Schiess)

«Hoffentlich ist der journalistische Inhalt besser als die Zustellung.» Die verärgerte Reaktion einer Leserin am frühen Sonntagmorgen zeigt eines: Die Ostschweiz am Sonntag war erwartet worden.

Auch Ulrike Landfester, Prorektorin der Universität St. Gallen, hatte erwartungsvoll in den Briefkasten geschaut – leer. Doch einige Meter weiter hat der Verträger ein Bündel Zeitungen am Strassenrand zwischengelagert – und schwupp, schnappt sich Ulrike Landfester eine Ausgabe. «Schön – die Titelseite ist super.» Und dann: «Mit dem Schwerpunkt Ostschweiz gewinnt Ihr mich immer.» Was gefiel ihr besonders? Die Modeseite, die Reportage aus Jordanien, das Interview mit dem St. Galler Ersten Staatsanwalt Thomas Hansjakob.

«Es ist gelungen, neue Akzente zu setzen – für die Ostschweiz und aus der Ostschweiz», sagt Christian Lohr, Thurgauer CVP-Nationalrat. Sein Wunsch: eine eigenständige Medienkultur pflegen – «neben der Medienflut aus Zürich», und den Mut haben, eigene Themen zu setzen.

«Die Latte ist hoch gelegt. Das Niveau der ersten Ausgabe inhaltlich zu halten, ist ein sportliches Ziel», sagt Urs Weishaupt, Kommunikationschef der Stadt St. Gallen. Der erste Eindruck des St. Galler Kommunikationsprofis Sven Bradke: «Anders, grosszügig.» Die Themen gingen in die Tiefe – und in die Breite; die Doppelseiten gefallen ihm denn auch besonders. Und: «Den starken Ostschweizer Ansatz bietet keine andere Zeitung am Sonntag – das ist eine Nische, in der es sich zu positionieren gilt.» Was Bradke von einer regionalen Sonntagszeitung erwartet: «Beim Geschehen in der Region brandaktuell dabei sein. Und selbstverständlich auch im Sport.»

«Gefällig und leserfreundlich», fällt Boris Tschirky, Gemeindepräsident von Gaiserwald, spontan zur ersten Ostschweiz am Sonntag ein. «Die Zeitung überzeugt mit Geschichten aus der Ostschweiz. Das halten zu können, ist eine echte Herausforderung.» Die Wiler SP-Nationalrätin Barbara Gysi sieht darin eine Chance für die Ostschweiz – «eine ansprechende, frische Aufmachung». Und auch der Herisauer Gemeindepräsident Paul Signer – er erzielte gestern bei der Ausserrhoder Regierungsratswahl das beste Resultat, verfehlte aber das absolute Mehr – findet die neue Zeitung «frisch und amächelig» – und: «Die im Vorfeld geäusserte Zielsetzung, eine Zeitung für die Ostschweiz zu sein, ist erreicht.»

Welchen Eindruck hat Pierin Vincenz, CEO Raiffeisen Schweiz, von der Ostschweiz am Sonntag? «Sie wirkt frisch und kompetent. Sie lädt zum Lesen ein.» Was er besonders schätzt: Dass Politik und Wirtschaft in einem Bund stattfinden – das sei «wegweisend»; der Kontakt der beiden sei wichtig. Und er sieht in der neuen Zeitung auch «eine Plattform für die Ostschweiz in der gesamten Schweiz».

«Lässig» findet Kabarettist David Bröckelmann die neue Zeitung. Was hat ihn als Auswärtigen – Bröckelmann wohnt in Basel – am meisten angesprochen? «Der Staatsanwalt hat mich reingezogen.» Regula Weik

Ernst Rüesch, St. Galler alt Ständerat, und Ehefrau Margrit bei der morgendlichen Lektüre der neuen Zeitung. (Bild: HANSPETER SCHIESS)

Ernst Rüesch, St. Galler alt Ständerat, und Ehefrau Margrit bei der morgendlichen Lektüre der neuen Zeitung. (Bild: HANSPETER SCHIESS)

Christian Ortner, Blattmacher Ostschweiz am Sonntag, und Philipp Landmark, Tagblatt-Chefredaktor, mit einer druckfrischen Ausgabe. (Bild: Urs Jaudas)

Christian Ortner, Blattmacher Ostschweiz am Sonntag, und Philipp Landmark, Tagblatt-Chefredaktor, mit einer druckfrischen Ausgabe. (Bild: Urs Jaudas)

Ulrike Landfester, Prorektorin Universität St. Gallen. (Bild: HANSPETER SCHIESS)

Ulrike Landfester, Prorektorin Universität St. Gallen. (Bild: HANSPETER SCHIESS)

Christian Lohr, Thurgauer CVP-Nationalrat. (Bild: HANSPETER SCHIESS)

Christian Lohr, Thurgauer CVP-Nationalrat. (Bild: HANSPETER SCHIESS)

Aktuelle Nachrichten