Amanda Ammanns Schwester posiert für Rhomberg

ABTWIL. Eine junge, schöne Frau mit Nachnamen Ammann posiert für einen Profifotografen. Amanda? Nein, Bianca heisst sie – und ist die jüngere Schwester der Ex-Miss-Schweiz.

Daniel Walt
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Vom Fotografen bereits mit Brigitte Bardot verglichen: Bianca Ammann. (Bild: Pino Gomes/Rhomberg)

Vom Fotografen bereits mit Brigitte Bardot verglichen: Bianca Ammann. (Bild: Pino Gomes/Rhomberg)

«Wenn niemand zuschaute, übte ich vor dem Spiegel im Badezimmer», lacht Bianca Ammann. Die 18-jährige Kantonsschülerin mit Schwerpunktfach Spanisch wollte sich nämlich gut auf ihr erstes professionelles Fotoshooting vorbereiten. Das Resultat lässt sich sehen. Und verleitete den Fotografen auf «SI Online» sogar zur Aussage, mit Bianca Ammann habe er für die neue Werbekampagne von Rhomberg Schmuck die neue Brigitte Bardot vor der Linse gehabt.

Für ihr erstes Shooting übte Bianca Ammann vor dem Spiegel im Badezimmer. Vieles konnte sie sich auch von ihrer Schwester Amanda abschauen. (Bild: Pino Gomes/Rhomberg)
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Schöne Frau, edler Schmuck: Kantischülerin Bianca Ammann. (Bild: Pino Gomes/Rhomberg)
Der Fotograf der Bilder verglich Bianca Ammann bereits mit Brigitte Bardot. (Bild: Pino Gomes/Rhomberg)
Werbung im Duopack für Rhomberg Schmuck. (Bild: Pino Gomes/Rhomberg)
Bianca Ammann hatte anfangs Mühe, vor der Kamera aus sich herauszugehen - im Lauf der Session gelang ihr das aber immer besser. (Bild: Pino Gomes/Rhomberg)

Für ihr erstes Shooting übte Bianca Ammann vor dem Spiegel im Badezimmer. Vieles konnte sie sich auch von ihrer Schwester Amanda abschauen. (Bild: Pino Gomes/Rhomberg)


Von Amanda angemeldet
Wie man sich vor einer Kamera gibt, konnte sich Bianca Ammann bereits vor ihrem Training im heimischen Badezimmer von ihrer älteren Schwester Amanda abschauen. «Sie war es auch, die mir immer wieder sagte, ich solle mich doch mal bei einer Agentur bewerben», blickt die junge Abtwilerin zurück. Schliesslich war es Amanda Ammann, die ihre Schwester kurzerhand bei einer Modelagentur anmeldete. «Und plötzlich kam dann die Anfrage, ob ich Werbefotos für Rhomberg Schmuck machen wolle», so Bianca Ammann. Ihr Respekt war zwar gross, sie zögerte aber nicht. «Alles andere hätte ich sonst sicher einmal bereut», so Ammann.

Es brauchte Überwindung
Rund vier Stunden lang posierte Bianca Ammann an einem Dienstagnachmittag in Zürich schliesslich für den Profifotografen. «Ich war nervös – das Ganze war total neu und aufregend für mich», blickt sie zurück. Besonderen Spass hatte sie daran, geschminkt zu werden und sich in vier verschiedene Outfits stürzen zu können. Hingegen kostete es sie anfangs Überwindung, vor der Kamera aus sich herauszukommen. «Je länger das Shooting dauerte, desto einfacher fiel mir das aber», sagt Ammann.

Keine blosse Kopie
Wie geht Bianca Ammann nach ihrer Premiere als Fotomodel damit um, dass sie für viele einfach die jüngere Schwester der Miss Schweiz 2007 ist, die jetzt in deren Fussstapfen treten will? «Das mit der kleinen Schwester stört mich nicht. Zwischen Amanda und mir gibt es keine Rivalitäten», sagt die Kantischülerin, die Fussball beim FC Winkeln spielt. Zudem will sie ohnehin nicht den exakt gleichen Weg wie ihre Schwester einschlagen: «Auf einem Laufsteg sehe ich mich nicht – dazu habe ich ohnehin nicht die nötigen Masse», sagt sie. Und Miss Schweiz wolle sie auch nicht werden, denn ständig in der Öffentlichkeit zu stehen sei nicht ihr Ding.

Die Sache mit Brigitte Bardot
Zurück zu Bianca Ammanns erstem Fotoshooting. Auch die junge Frau ist mit den Bildern, die nun in Katalogen veröffentlicht werden, zufrieden. Deshalb würde sie sich auch über weitere Aufträge freuen. Bleibt nur noch die Frage, ob sich Bianca Ammann ebenfalls als neue Brigitte Bardot sieht. Die junge Frau fühlt sich durch das Kompliment ihres Fotografen zwar durchaus geschmeichelt, winkt dann aber ab: «Seine Aussage hat wohl vor allem mit meinen blonden Haaren zu tun. Und ehrlich gesagt musste ich zuerst mal nachlesen, wer Brigitte Bardot genau ist...»

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