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Am Walensee getestet: Der grösste Themenspielplatz der Schweiz

Der grösste Themenspielplatz der Schweiz lädt kleine Entdecker ein, das Rätsel um ein versunkenes Geisterschiff zu lüften. An sechs Orten rund um den Walensee, auf dem Schiff und einem Erlebnisweg. Ein Test mit Kindern zeigt: Der Besuch lohnt sich.
Marlen Hämmerli

Dies ist ein Artikel der "Ostschweiz am Sonntag". Die ganze Ausgabe lesen Sie hier.

Der Spielplatz in Weesen greift das Thema Fischerei auf. (Bild: Mareycke Frehner)
Die nationale Fischbrutanlage befindet sich in Weesen, weshalb am dortigen Spielplatz eine Tafel über die verschiedenen Fischarten informiert.(Bild: Mareycke Frehner)
Utensilien wie Spindeln, Schnüre und Seile greifen auf dem Spielplatz in Murg die Bekanntheit des Ortes für seine Spinnerei auf. (Bild: Mareycke Frehner)
Das Entdeckerset hilft den Kindern bei der Lösung des Rätsels um das Geheimnis vom Walensee. (Bild: Mareycke Frehner)
An jeder Station findet sich eine Anleitung, die angibt wie das Papier aus dem Entdeckerset gefaltet und aufgelegt werden muss. Blickt man dann durch das Fernrohr, wird der Ort angezeigt, an dem sich der Hinweis zur Lösung des Rätsels befindet. (Bild: Mareycke Frehner)
Wie dieser in Mols liegen alle Spielstationen direkt am Walensee mit einem Badestelle in unmittelbarer Nähe. (Bild: Mareycke Frehner)
Der Spielplatz in Mols thematisiert die Tierwelt am Ufer. (Bild: Mareycke Frehner)
In Walenstadt erinnert ein grosses Holzschiff an die Bedeutung, die der Ort in der Vergangenheit für die Schifffahrt hatte. (Bild: Mareycke Frehner)
8 Bilder

Der grösste Themenspielplatz der Schweiz in Bildern

Entdeckersets, Sonnenhüten, Picknick und Badesachen geht es auf dem grossen Themenspielplatz in Walenstadt los. Oben thronen mächtig die Churfirsten, unten liegt nicht weniger beeindruckend der Walensee: Dunkelgrün und die Oberfläche glatt wie ein Spiegel.

Im Schatten des grossen Holzschiffs lässt sich die Geschichte «Mara und das Geheimnis vom Walensee» gemütlich lesen. Mara wäre lieber in St.Gallen geblieben. Doch dann erfährt sie von der Legende um ein Schiff, das in Seenot geriet und verschollen ist. Und vom wilden Walter, der verschwunden blieb.

Spielplätze thematisieren Besonderheiten der Orte

Mit dieser Geschichte werden die schon länger vorhandenen Spielplätze in Walenstadt, Mols, Unterterzen, Murg und Weesen und der Themenweg in Quinten miteinander verbunden. Für 1.3 Millionen Franken wurden die Spielplätze neu gestaltet.

Das sind die Spielplätze rund um den Walensee

Mit dem Schiff fahren die Besucher zu den Spielplätzen rund um den See. Dort finden die Kinder Hinweise, mit Hilfe derer sie das Rätsel um das versunkene Geisterschiff und den wilden Walter lösen können.

Den ersten Hinweis zu jedem Ort beinhaltet das Buch aus dem Entdeckerset. Aus einem Papierbogen faltet man zunächst ein Schiff. Aus diesem wird dann an jedem Ort nach Anleitung eine andere Form gefaltet und diese auf das Tableau vor dem Fernrohr gelegt. Der Blick durch das Fernrohr zeigt dann die Stelle, an der sich ein weiterer Hinweis befindet.

Für Abkühlung ist gesorgt

Nach 30 Minuten ist das Rätsel von Walenstadt gelöst. Die Hitze verlangt nach Abkühlung. Nach einem Bad im Strandbad nebenan geht es weiter zum Spielplatz in Murg.

Jeder der Spielplätze greift ein besonderes Thema auf: In Murg weisen eine übergrosse Nadel, mehrere Spindeln und Schnüre auf die Bekanntheit des Dorfes für die Spinnerei hin. Der Spielplatz in Weesen ist dem Thema Fisch gewidmet, da sich dort die kantonale Fischbrutanlage befindet. Mit allerlei Schnickschnack und Sinn für Details bieten die Spielplätze viel Abwechslung für kleinere Kinder.

Zwei Tage sind nötig für die ganze Tour

Fazit: Das neue Spielerlebnis ist eine runde Sache und ein gelungenes Ferien- oder Ausflugsprogramm. Das Spiel mit Faltschiff, Tableau und Fernrohr kommt bei den Kindern gut an. Auch der Walensee selbst begeistert, präsentiert er sich doch auf vielfältige Weise. In Walenstadt dunkel und steinig, in Murg türkisfarben und sandig. Weesen bietet sogar einen Sandstrand.

Die ganze Tour an einem Tag zu machen, ist nur in Eile möglich. Wenn man die Tour in Walenstadt beginnt und bereits vor dem ersten Schiff die Aufgabe mit der Schatzkarte gelöst hat, sei das jedoch machbar, erklärt ein Kapitän. «Ganz Pfiffige schicken montags die Kinder mit den Grosseltern los, denn am Seniorentag fahren Nana und Neni zum halben Preis».

Wissenswertes zur Tour

  • Die Schnitzeljagd eignet sich besonders für Kinder von 8 bis 12 Jahren. Jüngere benötigen Unterstützung beim Lesen und Falten.
  • Der Start der Tour ist an jedem Ort möglich. Die Reihenfolge ist beliebig.
  • Die Spielplätze sind kostenlos. Für das Schiff ist ein Ticket nötig.
  • Das kleine Entdeckerset für 19.90 Franken enthält einen Beutel mit Schatzkarte, Buch und zwei Kindertageskarten. Das grosse Set zum Preis von 39.90 Franken zusätzlich eine Tageskarte für einen Erwachsenen.
  • Die Sets sind auf dem Schiff und bei lokalen Partnern erhältlich.
  • Die kürzeste Schiffsstrecke mit den meisten Verbindungen ist Murg-Quinten.
  • Ausser nach Quinten lassen sich alle Strecken auch mit dem Auto fahren.
  • Wer alles mit dem Schiff fährt, benötigt zwei Tage.
  • Bei jedem Spielplatz zuerst das Kapitel im Buch lesen.
  • Neben jedem Platz befindet sich eine Badestelle.

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