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Altstadt ohne Busanschluss

Die einzige Bushaltestelle in der Arboner Altstadt wird im Dezember aufgehoben. Das stösst auf Kritik.

Der Arboner Stadtrat lässt die Altstadt links liegen: Dieser Ansicht ist alt Vizestadtammann Veronika Merz: «Es ist unglaublich und politisch sowie gesellschaftlich nicht nachvollziehbar, dass man das Städtchen vom öV abhängt.» Merz bezieht sich damit auf die Aufhebung der Bushaltestelle «Schloss», der einzigen in der Altstadt. Das schade Gewerbe und Tourismus. Gar schlimmer findet Merz, dass die Stadt nicht informiert hat.

Unmut hat sich auch im Gewerbe breitgemacht. «Wir sind der Auffassung, dass von allen Seiten versucht wird, die Altstadt von den Geschäften zu befreien», teilt der Vorstand des Vereins Städtligeschäfte mit.

Peter Dürrenmatt, Geschäftsführer der Autokurse Oberthurgau AG (AOT) und mit der Postauto AG zuständig für das Liniennetz, bestätigt: «Der Wegfall ist Teil des Fahrplanwechsels im Dezember.» Auch die Bushaltestelle «Novaseta» in Arbon werde aufgehoben. Grund dafür sei die Fahrplanstabilität. Ab dem neuen Bushof beim Hamel sollen die Kurse 200, 201, 940 und 941 nach St. Gallen und Amriswil über die neue Linienführung Kantonsstrasse fahren. «Müssen die Busse über die Barriere beim Bahngleis, haben wir einen unsicheren Fahrplan.» Ausserdem erziele man eine Verkehrsberuhigung in der Altstadt.

Stadtpräsident Andreas Balg sagt: «Der Kanton ist der Besteller.» Die Linienführung beruhe auf einem Entscheid des Regierungsrats. «Die Gemeinden, so auch Arbon, können mitreden.» Über die Fahrplanneuerungen werde nach der Sitzung vom 24. Oktober an einer Medienorientierung informiert. (tva)

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