Altersvorsorge: «Wir leben zu lang»

ST. GALLEN. Der zweitägige Alters- und Generationenkongress (World Demographic & Ageing Forum – WDA Forum) an der Universität St. Gallen steht unter dem Thema «Die Macht der Demographie – Fokus Schweiz».

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ST. GALLEN. Der zweitägige Alters- und Generationenkongress (World Demographic & Ageing Forum – WDA Forum) an der Universität St. Gallen steht unter dem Thema «Die Macht der Demographie – Fokus Schweiz».

Monika Bütler von der Universität St. Gallen zeigte gestern ökonomische Handlungsoptionen auf. Jürg Brechbühl, Direktor des Bundesamtes für Sozialversicherungen, stellte die bundesrätliche Strategie «Altersvorsorge 2020» vor. Ursula Näf, Vizepräsidentin der Juso Schweiz, forderte eine Verstärkung der AHV. Roland Müller, Direktor des Schweizerischen Arbeitgeberverbandes, verlangte eine langfristige Anpassung des Rentenalters über 65 hinaus.

Maurus Zeier, Präsident der Jungfreisinnigen Schweiz, forderte den grossen Reformwurf und meinte am Forum, der Bundesrat würde bei seiner Strategie zu wenig weit gehen. Bescheidener gab sich in der Paneldiskussion Politikwissenschafter Claude Longchamp. Für ihn sei schon der Konsens unter den Politikern über eine Flexibilisierung des Rentenalters ein grosser Schritt in die richtige Richtung, heisst es in einem Communiqué. Heute Mittwoch findet eine öffentliche Schlussveranstaltung mit Vertreterinnen und Vertretern der fünf Bundesratsparteien statt. (red.)

Bibliotheksgebäude (09), grosser Hörsaal, 17.45 bis 18.45 Uhr