AFG steigt vielleicht schon früher aus

ST.GALLEN. Die FC St.Gallen Event AG sucht nach dem angekündigten Ausstieg der AFG aus dem Namensponsoring des Stadions nach einer neuen Lösung. Das Stadion könnte allenfalls schon vor 2018 umgetauft werden.

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Die AFG Arena wird bald einen anderen Namen haben. (Bild: Urs Bucher)

Die AFG Arena wird bald einen anderen Namen haben. (Bild: Urs Bucher)

Die AFG Arbonia-Forster baut seit Monaten Stellen ab. Klar ist auch seit längerem, dass das Unternehmen den 2018 auslaufenden Namensrechte-Vertrag mit der FCSG Event AG für das Stadion im Westen St.Gallens nicht mehr verlängern wird. Wie das Regionaljournal von SRF am Montagmorgen berichtete, können es sich die Verantwortlichen beim FCSG durchaus vorstellen, das Paket, das die Namensrechte für das Stadion sowie die Tribünen beinhaltet, auf mehrere Partner aufzuteilen. Dies aufgrund der Wirtschaftslage beziehungsweise der Tatsache, dass es nicht viele Unternehmen geben dürfte, die gleich tief in die Kasse greifen können beziehungsweise wollen wie bisher die AFG. Diese hatte dem Vernehmen nach eine Million Franken pro Jahr gezahlt, dass das St.Galler Stadion den Namen des Unternehmens trägt.

Laut Pascal Kesseli, CEO der FCSG Event AG, hat die AFG Arbonia-Forster zudem signalisiert, dass sie bereit ist, auch früher aus dem bis 2018 laufenden Zehnjahresvertrag auszusteigen. Dies, sollte der FC St.Gallen vorzeitig einen oder mehrere neue Partner für das Namensponsoring des Stadions finden. (red.)