AFG-Arena heisst bald nicht mehr so

ST.GALLEN. In der Bauzulieferer-Firma Arbonia Forster überstürzen sich die Änderungen - mit Folgen: Die AFG kündigt an, sich aus dem Sponsoring der AFG-Arena schnellstmöglichst zurückzuziehen. Eine Million Franken pro Jahr sei in der jetzigen Lage zu viel Geld für den Konzern.

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Die AFG Arena wird bald einen anderen Namen haben. (Bild: Urs Bucher)

Die AFG Arena wird bald einen anderen Namen haben. (Bild: Urs Bucher)

Der Thurgauer AFG-Konzern lässt sich das Sponsoring der AFG-Arena eine Million Franken pro Jahr kosten. Die AFG-Führung kündigt in der "SonntagsZeitung" nun den schnellstmöglichen Ausstieg an. Man könne es sich nicht mehr leisten, einen Fussballclub zu sponsern. "Eine Million im Jahr ist in unserer jetzigen Lage zu viel Geld", lässt sich Alexander von Witzleben, Verwaltungsratspräsident und interimistischer Konzernchef der AFG, zitieren.

Für die Konzernleitung der AFG sind noch weitere Schritte nötig: In der "SonntagsZeitung" spricht von Witzleben von weiteren Sparmassnahmen. So müsse man zum Beispiel auch aus dem Mietvertrag des neuen Hauptsitzes in Arbon aussteigen. Derzeit würden in diesem teuren und überdimensionierten fünfstöckigen Neubau noch 73 Angestellte arbeiten, nach dem Stellenabbau seien es nur noch 18. Der Ausstieg aus diesem Mietvertrag dürfte den Konzern mehrere Millionen Franken kosten.

Das Gebäude sowie das Namensponsoring des Fussballstadions sind Altlasten des ehemaligen Konzernlenkers und Alt-Nationalrats Edgar Oehler. (red.)