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Ärztin warnt vor Wasserpfeifen

Gesundheit Am Sonntag hat eine 17-Jährige beim Besuch einer Shisha-Bar in Rorschach eine Kohlenstoffmonoxidvergiftung erlitten. Melanie Schönenberger, Fachärztin für Nephrologie und Allgemeine Innere Medizin, warnt vor den Wasserpfeifen. Shishas erzeugen durch die Verbrennung der Holzkohle zehnmal so viel Kohlenstoffmonoxid wie herkömmliche Zigaretten. Das farb- und geruchlose Gas ist ein Atemgift: Es bindet sich an die roten Blutkörperchen und führt zu Sauerstoffmangel. Dieser kann zu Müdigkeit, Übelkeit, Kopfschmerzen, Bewusstlosigkeit, Krampfanfälle, Herzrasen und im schlimmsten Fall zum Tod führen. Zudem habe die Wasserpfeife ein gefährliches Image: «Zigaretten stinken, Shishas schmecken süss. Vor allem bei Jugendlichen ist die Gefahr riesig, dass sie süchtig danach werden.» Dies bestätigen auch die Zahlen des Bundesamtes für Gesundheit: 43,1 Prozent der 15- bis 19-Jährigen geben an, Wasserpfeife zu rauchen. (jom/lim)

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