Ärzte und Kassen legen Streit bei

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Medizin Im Fürstentum Liechtenstein haben Arztpatienten wieder Rechtssicherheit. Ärzte und Krankenkassen begruben einen über Jahre verbissen geführten Streit, in den auch die Regierung eingegriffen hatte. Grosse Unsicherheit hatte sich im Dezember unter Patienten im Fürstentum breit gemacht, nachdem sich die Ärztekammer und die Krankenkassen komplett überworfen hatten. Die Mediziner weigerten sich, die neuen Verträge zur Obligatorischen Krankenpflegeversicherung (OKP) zu akzeptieren. Die Patienten, die einen Arzt zwecks ambulanter Behandlung aufsuchten, wussten seit Anfang Jahr nicht mehr, wohin mit der Arztrechnung. Das ist Geschichte: Am Mittwochabend folgte die Vollversammlung der Ärztekammer dem Vorstand und lenkte ein. Das bedeutet, dass der Weg frei ist für neue Verträge zur Leistungsabrechnung über die Obligatorische Krankenpflegeversicherung. Und es bedeutet, dass im Fürstentum rückwirkend per Anfang Jahr das Schweizer Tarifsystem Tarmed zur Anwendung kommt. (sda)