Acht Blindgänger gefunden

ST. GALLEN. In den vergangenen Jahren ist die «Schiesstätigkeit» der Armee zurückgegangen. Trotzdem hat die Zahl der Meldungen über Funde von Blindgängern, Munition oder Munitionsschrott zugenommen.

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ST. GALLEN. In den vergangenen Jahren ist die «Schiesstätigkeit» der Armee zurückgegangen. Trotzdem hat die Zahl der Meldungen über Funde von Blindgängern, Munition oder Munitionsschrott zugenommen. Dies geht aus der Statistik der Nationalen Blindgängermeldezentrale (BMZ) hervor: 2014 sind schweizweit 665 Meldungen eingegangen. Im Kanton St. Gallen wurden 78 Funde registriert. Am meisten gab es in der Region beim Waffenplatz Walenstadt, wo acht Blindgänger sichergestellt wurden. St. Gallen liegt damit schweizweit an dritter Stelle. Nur in den Kantonen Bern (131) und Graubünden (106) gab es mehr Meldungen. Gründe für die Zunahme sind gemäss BMZ die intensivierte Öffentlichkeitsarbeit der Armee und das Abschmelzen der Gletscher. (snu)