Abschlussbericht zu Fall Hefenhofen verzögert sich

Der Bericht der Untersuchungskommission zum Fall von Tierquälerei auf einem Hof in Hefenhofen, wird Ende Oktober vorliegen. Die Gründe für die Verzögerung: Der Fall ist zeitintensiv und Fristen müssen eingehalten werden.

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Der Fall von Tierquälerei in Hefenhofen schrieb über Wochen Schlagzeilen. (Bild:Manuel Nagel)

Der Fall von Tierquälerei in Hefenhofen schrieb über Wochen Schlagzeilen. (Bild:Manuel Nagel)

(pd/chs) Der Zeitplan der Kommission sah vor, dass ihr Untersuchungsbericht in der definitiven Fassung in der zweiten Septemberhälfte an den Regierungsrat geht. Neu wird die Kommission – in Absprache mit dem Regierungsrat – diesem die definitive Fassung am 23. Oktober präsentieren. Das teilt die Untersuchungskommission am Donnerstagmorgen mit.

Zur zeitlichen Verschiebung komme es aus zwei Gründen. Zum einen erforderten die parallele Erarbeitung der Chronologie, die Durchführung, Protokollierung und Auswertung der Befragungen von über 50 Personen und die entsprechenden Arbeiten am Bericht mehr Zeit als geplant. Zum anderen sei von Seiten der Kommission auch dem Kanton eine ausreichende Frist für das rechtliche Gehör der umfangreichen Unterlagen sowie für die Analyse der Ergebnisse und Empfehlungen der Kommission einzuräumen.