Abfalltrennboxen für St. Gallen

Zürich, Basel, Genf, Luzern und Bern haben sie bereits – St. Gallen bekommt die Recyclingboxen bald. Die SBB setzen damit ein Signal gegen das Littering.

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SBB-Recyclingbehälter im Hauptbahnhof Bern. (Bild: ky/Peter Klaunzer)

SBB-Recyclingbehälter im Hauptbahnhof Bern. (Bild: ky/Peter Klaunzer)

ST. GALLEN. Papier, PET, Alu oder Restabfall: Seit November 2014 warfen SBB-Kundinnen und -Kunden in fünf grossen Bahnhöfen den Abfall getrennt in die Recyclingboxen. 171 Tonnen PET, 75 Tonnen Alu, 373 Tonnen Papier und 855 Tonnen Restabfall kamen so zusammen. Bisher waren die Abfalltrennbehälter allerdings nur in Zürich, Basel, Genf, Luzern und Bern vorhanden. In der Ostschweiz fehlten sie.

«Vorgesehen ist bis Ende Jahr auch die Ausrüstung des Bahnhofs St. Gallen mit 45 Recycling-Stationen samt Aschenbechern», sagt Christian Ginsig, Mediensprecher der SBB. Die SBB prüften nun auch die Ausrüstung weiterer Bahnhöfe in der Ostschweiz und im Raum Zürich. Die Abfalltrennung sei «ein voller Erfolg», heisst es in einem Communiqué. Die Trennquote liege damit deutlich höher als bei den fürs erste Jahr erwarteten 25 Prozent. Bis Ende Jahr werde sie sich bei rund 42 Prozent einpendeln.

Bei der Sensibilisierungskampagne gegen das Littering ging es laut SBB nicht allein um das Trennen von Abfall, sondern auch um die Sauberkeit von Zügen und Bahnhöfen. Auch hier hätten die Kundinnen und Kunden Gutes geleistet. Heute gebe es in den Zügen deutlich weniger Abfall zu entsorgen als früher. Allein im Bahnhof Bern fallen laut SBB bis Ende Jahr voraussichtlich rund 37 Tonnen weniger an als im Jahr 2012. Dies wirke sich positiv auf das Image der Bahn aus. (lex)