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800 Teilnehmer am Ostermarsch

Bodensee-Friedensweg Der neunte Ostermarsch am Bodensee fand dieses Jahr in Friedrichshafen statt. Am Ostermontag beteiligte sich wiederum eine grosse Delegation aus der Schweiz, die am Mittag von Romanshorn her, wo der Ostermarsch vergangenes Jahr stattgefunden hatte, mit der Fähre eingetroffen war. Von der Anlegestelle in Friedrichshafen zogen die über 800 Teilnehmer durch die Stadt zum Adenauer Platz vor dem Rat-haus.

Dort trat unter anderem auch die St. Galler SP-Nationalrätin Claudia Friedl vor die Menge. Sie beschäftigte sich in ihrer Ansprache vor allem mit der aktuellen Lage in der Türkei nach der Zustimmung zur autoritären Verfassung Erdogans vom Sonntag. Als Beobachterin reiste Friedl kürzlich in die kurdischen Gebiete. Sie forderte die türkische Regierung am Montag auf, alle politischen Häftlinge freizulassen, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit wieder herzustellen, die Repression gegen das kurdische Volk zu stoppen und den Krieg in der Osttürkei und Syrien zu beenden.

Gesellschaftlicher Streit ist wichtig

Zum diesjährigen Internationalen Bodensee-Friedensweg hatten mehr als 60 kirchliche, soziale und friedenspolitische Orga­nisationen aus der Schweiz, Österreich und Deutschland aufgerufen. Der Ostermarsch stand unter dem Motto «Von der Kriegslogik zur Friedenskultur».Andreas Zumach, Friedensaktivist und UNO-Korrespondent aus Genf, hielt dazu eine Grundsatzrede. Fünf Punkte seien für eine Kultur des Friedens wichtig: Beharrlichkeit; grundsätzliche Dialogbereitschaft mit allen, die an kriegerischen Konflikten beteiligt sind; einen kühlen Kopf bewahren, insbesondere wenn nicht alle Fakten geklärt sind; Glaubwürdigkeit sowie fantasievoller Widerstand. Denn Friede werde nur erreicht, wenn die Bürger wieder bereit seien, gesellschaftlich zu streiten. (red)

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