7500 Turner und 10 Sieger

MELS. Der Organisator des St.Galler Kantonalturnfestes, der TV Mels, konnte seinen Titel im Vereinsturnen nicht verteidigen. Der Turnfestsieg ging nach Schwyz.

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Zur Schlussfeier versammelten sich nochmals alle Turnvereine. (Bild: pd)

Zur Schlussfeier versammelten sich nochmals alle Turnvereine. (Bild: pd)

Das St.Galler Kantonalturnfest in Mels ist Geschichte. Trotz Wetterpech war es ein Erfolg, wie die Veranstalter in einer Mitteilung schreiben. Das zweite Wochenende mit den Vereinswettkämpfen und dem Rahmenprogramm war viel mehr von guter Laune als vom Dauerregen geprägt. Das nasskalte Wetter habe die 7500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer weder vom Turnen noch vom Festen abgehalten, heisst es weiter.

Organisator auf Rang vier

Die Turnfestsiege im Vereinsturnen gingen bei den Aktiven an den STV Wangen und bei den Frauen/Männern an den STV Kriessern. Wangen klassierte sich in der Königskategorie vor dem STV Wettingen, dem TV Buttikon-Schübelbach und dem Titelverteidiger TV Mels. Der Organisator des diesjährigen Kantonalturnfestes war damit der beste Verein im St. Galler Turnverband. Sämtliche zehn Turnfestsiegerinnen und Turnfestsieger – acht von den Einzelwettkämpfen am 13. Juni, zwei von den Vereinswettkämpfen – wurden an der Schlussfeier von gestern Sonntag geehrt. Das Showprogramm bestritten nicht nur einige der landesweit besten Riegen im Vereinsturnen, sondern auch die Profiartisten von «Show-Projekt», eine Combo mit deutschen und tschechischen Kunstturnern sowie die Handstandakrobatin Viktoria Gnatiuk aus der Ukraine. Musikalisch umrahmt wurde die Feier von der Musikgesellschaft Mels.

Neue Turnfest-Massstäbe setzte TURNastik, die Show am St.Galler Kantonalturnfest. Präsentiert wurde sie am Freitag- und Samstagabend vor jeweils gut 1000 Zuschauern und sie begeisterte. Shows dieser Art kenne das Turnfestvolk höchstens von Eidgenössischen Turnfesten her, schreiben die Veranstalter.

Zufrieden und erleichtert

«Wir sind rundum zufrieden», wird OK-Präsident David Imper in der Mitteilung zitiert. «Das Wetter können wir nicht beeinflussen und wir hadern auch nicht damit. Ich bin erleichtert, dass es keine gravierenden Zwischenfälle gegeben hat.» (red.)