7 Millionen für ein Reka-Dorf im Thurgau

FRAUENFELD. Das dritte Umsetzungsprogramm der neuen Thurgauer Regionalpolitik (NRP) ist reif für die Unterschrift. Enthalten sind auch 7 Millionen Franken für ein Reka-Feriendorf. Noch offen ist allerdings, ob der Thurgau überhaupt in die Kränze kommt.

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FRAUENFELD. Das dritte Umsetzungsprogramm der neuen Thurgauer Regionalpolitik (NRP) ist reif für die Unterschrift. Enthalten sind auch 7 Millionen Franken für ein Reka-Feriendorf. Noch offen ist allerdings, ob der Thurgau überhaupt in die Kränze kommt. Zwar bewerben sich Kreuzlingen und Altnau als Standorte für ein neues Reka-Dorf. Doch der Entscheid steht weiter aus, bestätigt Marcel Räpple, Leiter der Thurgauer Wirtschaftsförderung. Das Interesse der Reka an einem Feriendorf am Bodensee sei aber nach wie vor vorhanden, so Räpple. «Die Chancen der Bewerber aus dem Thurgau sind intakt.» Falls Kreuzlingen oder Altnau den Zuschlag erhielte, ist der Rahmen nun abgesteckt: Kanton und Bund würden sich mit einem zinslosen Darlehen von je 3,5 Millionen Franken engagieren.

Für die Umsetzung der NRP beteiligt sich der Bund für die Jahre 2016–2019 mit 3,3 Millionen Franken, der Kanton zahlt 3,2. Ziel ist es, die Wettbewerbsfähigkeit einzelner Regionen zu stärken, um Arbeitsplätze zu schaffen und zu erhalten. Auch sollen regionale Unterschiede abgebaut werden.

In der neuesten Vereinbarung mit dem Bund wurden laut einer Mitteilung des Kantons erneut verschiedene Vertragsziele vereinbart. So soll die Innovationskraft der Thurgauer Wirtschaft gestärkt werden, und ihre Rahmenbedingungen sollen optimiert werden. Auch die Tourismusdestination Thurgau-Bodensee soll profitieren: mit der Verbesserung bestehender Produkte und der Realisierung von touristischen Leuchtturmprojekten. Man verteile das Geld nicht mit der Giesskanne, erläutert Räpple, «sondern will gezielte Impulse für eine längerfristige Entwicklung setzen». Dazu gehört auch, die Wettbewerbsfähigkeit und die Wertschöpfung der hiesigen Beherbergungsbranche zu erhöhen. (ck)

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