4000 Namen für die Bibliothek

ST. GALLEN. Die St. Galler Bibliotheks-Initiative hat nach zweieinhalb Monaten – zur Halbzeit ihrer Sammelfrist – über 4000 Unterschriften erreicht, wie am Montag an der Podiumsdiskussion «Zukunft Bibliothek» bekannt wurde.

Merken
Drucken
Teilen

ST. GALLEN. Die St. Galler Bibliotheks-Initiative hat nach zweieinhalb Monaten – zur Halbzeit ihrer Sammelfrist – über 4000 Unterschriften erreicht, wie am Montag an der Podiumsdiskussion «Zukunft Bibliothek» bekannt wurde.

Aus allen 84 Gemeinden des Kantons seien Unterschriften eingegangen, sagte Ralph Hug vom Initiativkomitee. Am meisten entfallen auf die Stadt St. Gallen – was laut Initianten das Anliegen für eine Publikumsbibliothek in der Hauptpost unterstreiche. Bis Ende Januar 2012 werde aber weiter gesammelt, um das Maximum an Unterschriften und eine noch bessere Verteilung im Kantonsgebiet zu erreichen.

Eine Bibliothek am Bahnhofplatz wurde am Montag auch von Robert Barth, dem Leiter des Instituts für Informationswissenschaften an der Fachhochschule Chur, als sinnvollste Lösung bezeichnet. Überraschend wohlwollend äusserte sich Stadtpräsident Thomas Scheitlin zur Initiative: Das Problem liege ihm am Herzen, und er sei offen für neue Gespräche mit dem Kanton. (sda/mel)