40 000 rollten durch den Oberthurgau

42 Kilometer autofreie Strassen quer durch den Oberthurgau: 40 000 Teilnehmer haben gestern beim slowUp Bodensee die Strecke unter die Räder genommen. Es gab weniger Inlineskater, dafür mehr E-Bikes. Im vergangenen Jahr waren es rund 25 000 gewesen.

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42 Kilometer autofreie Strassen quer durch den Oberthurgau: 40 000 Teilnehmer haben gestern beim slowUp Bodensee die Strecke unter die Räder genommen. Es gab weniger Inlineskater, dafür mehr E-Bikes. Im vergangenen Jahr waren es rund 25 000 gewesen. 500 Helfer aus den Gemeinden machten das Ereignis erst möglich. Ausser kleineren Blessuren mussten die Sanitäter auch Sturzverletzungen behandeln.

Romanshorn als Start und Ziel

Wer am slowUp teilnimmt, will nicht möglichst schnell an ein Ziel kommen, sondern die Landschaft und das gemeinsame Fahren geniessen. Mit Romanshorn als Start und Ziel führte der Weg über Amriswil, Roggwil, Tübach, Horn, Steinach, Arbon, Egnach und Salmsach. Am Morgen spielte in Romanshorn der Musikverein, um zehn Uhr war der offizielle Beginn. Auch den Tag über traten im Festzelt am See Bands auf, ebenso in Arbon.

Für Alfons Haag aus Engishofen war es der erste slowUp. Er findet die Veranstaltung «tip- top»: «Ich fahre mit meinem Enkel und meinem Sohn mit», sagte der 66-Jährige. Mit seinem E-Bike ist er am Morgen in Amriswil gestartet und gegen elf Uhr in Romanshorn angekommen.

Josef Wehrle aus Flawil war am Morgen in Tübach losgefahren. Er freute sich, ohne Autos auf der Strasse zu fahren. Wehrle war einer der wenigen Skater. Früher seien beim slowUp viel mehr Leute Inlineskates gefahren, sagte der 56-Jährige.

Die Strecke ist eben

Bei einer ersten Bilanz zeigte sich Adrian Braunwalder von Thurgau Tourismus sehr zufrieden. «Wir hatten wunderbare Verhältnisse.» Der slowUp Bodensee sei einer der ersten gewesen, beliebt vor allem bei Familien, weil die Strecke eben sei. (KBr)

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