36 Games bewerben sich um Fördergelder

Die Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia fördert seit neustem auch Computerspiele als eigenständige Kunstform. 1,5 Millionen Franken stehen bis 2012 für die Game-Förderung zu Verfügung.

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Die Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia fördert seit neustem auch Computerspiele als eigenständige Kunstform. 1,5 Millionen Franken stehen bis 2012 für die Game-Förderung zu Verfügung. Im vergangenen Herbst rief die Stiftung zusammen mit dem Animationsfilm-Festival Fantoche, dem Bundesamt für Kultur und der Suisa-Stiftung für Musik Spieledesigner dazu auf, ihre Projekte einzureichen. 36 Games aus allen vier Sprachregionen sind zusammengekommen, wie die vier Partner gestern mitteilten. Es handelt sich ausschliesslich um Computerspiele für Mac oder Windows sowie um Handygames. Gemäss Mitteilung sind dies «die klassischen Medien der Independent-Game-Szene, in der Projekte meist in kleinen und unabhängigen Teams entwickelt werden». Spiele für Konsolen wie Playstation oder Xbox seien keine eingereicht worden. Sowohl junge als auch erfahrene Spieleentwickler hätten sich beworben. Zudem sei der Frauenanteil «beachtlich». Welche Projekte unterstützt werden, wird eine internationale Jury im Mai entscheiden. (rbe)