24 Unfälle in 24 Stunden

Innerhalb eines Tages – von Mittwoch- bis Donnerstagvormittag – ist die St. Galler Kantonspolizei an 24 Verkehrsunfälle ausgerückt. 49 Fahrzeuge waren beteiligt, 13 Personen wurden verletzt.

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ST. GALLEN. Im Durchschnitt rückt die Kantonspolizei St. Gallen an neun Verkehrsunfälle pro Tag aus. «Eine Unfallserie mit mehr als dem Doppelten an Unfällen ist äusserst ungewöhnlich», sagt Hanspeter Krüsi, Mediensprecher der Kantonspolizei. Er könne sich nicht erinnern, «so schon einmal erlebt zu haben – zumindest nicht während des Sommers. »

Hitze oder Feriengedanken?

Über die Ursachen der Unfallserie kann Krüsi nur spekulieren: «Viele Unfälle passierten aus einer Unaufmerksamkeit heraus.» Vielleicht seien manche Leute wegen der Hitze der letzten Tage etwas unkonzentriert gewesen, einige vielleicht auch in Gedanken noch in den Sommerferien.

Fünf Unfälle, die sich gestern morgen im Arbeitsverkehr ereigneten, sind allerdings durch den starken Regen, der eine schlechte Sicht und Aquaplaning zur Folge hatte, zu erklären.

Von Oberriet bis Rapperswil

Die Unfälle ereigneten sich in den verschiedensten Gebieten des Kantons St. Gallen: In Oberriet beispielsweise übersah eine 45jährige Autolenkerin einen 13jährigen Velofahrer – der Jugendliche wurde verletzt. Auf der Autobahn Richtung Rheineck prallte ein 25jähriger Automobilist mehrfach gegen die Leitplanke, nachdem er wegen zu hohem Tempo ins Schleudern geraten war. In Rapperswil verunfallte sogar die Fahrerin eines Rettungswagens – mit Blaulicht. (red.)

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