24 Obdachlose neu unterbringen

KALTBRUNN. Die Luft in den Zivilschutzräumen ist stickig, penetranter Rauchgeruch hat sich eingenistet.

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KALTBRUNN. Die Luft in den Zivilschutzräumen ist stickig, penetranter Rauchgeruch hat sich eingenistet. Er sitzt noch immer in den Kleidern, die die Flüchtlinge in der Nacht auf Sonntag aus dem brennenden Asylheim in der Grafenau retten konnten – 24 Flüchtlinge haben ihr Dach über dem Kopf verloren (Ausgabe vom 28.9.). Für höchstens zwei Wochen sind sie nun in der Zivilschutzanlage beim Oberstufenzentrum einquartiert. Gemeindepräsident Markus Schwizer hofft, möglichst bald eine neue Liegenschaft in Kaltbrunn zu finden. «Zurzeit laufen Abklärungen, eine erste Liegenschaft haben wir gestern bereits besichtigen können», sagt Schwizer.

Jürg Eberle, Leiter des kantonalen Migrationsamts, hat Schwizer gestern mitgeteilt, dass allenfalls in Rapperswil-Jona eine geeignete und sogar schon bezugsbereite Unterkunft zur Verfügung stünde. Auf diese will Schwizer aber nur im Notfall zurückgreifen: «Wir wollen eine gemeindeinterne Lösung finden.» Kaltbrunn sei wie jede andere Gemeinde verpflichtet, eine gewisse Anzahl Asylsuchende aufzunehmen.

Parallel geht die Suche nach der Brandursache weiter. Die Abklärungen der Kriminaltechniker seien noch immer im Gange, erklärt Gian Andrea Rezzoli, Mediensprecher der Kantonspolizei. Zur Brandursache könnten deshalb noch keine Angaben gemacht werden. (fs/dg)