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Ostschweiz
Die Königstour ist geschafft! Hackbrett-Virutose Nicolas Senn hat die ganzen 84 Kilometer, phasenweise sogar joggend, gemeistert. Nationalrätin Diana Gutjahr musste wegen ihrer Knieschmerzen nach Tag 1 passen, TV-Moderator Marco Fritsche feierte ein Comeback. Zeit zum Anstossen in der letzten der 24 Bergbeizen, welche die Wandergruppe auf ihrer Tour passiert haben.
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Der Erfahrenste der drei ist der 29-jährige Nicolas Senn. Der Hackbrettler und Moderator wohnt im Appenzellerland und kennt den Alpstein wie seine Westentasche. Regelmässig zieht es ihn in die Höhe, entsprechend gut dürfte es um seine Kondition stehen.
«Was mich am Alpstein reizt, ist diese riesige Vielfalt auf so kleinem Raum. Da kann man auch mal eine Tour machen, ohne viel dabei zu haben. Überall kann man einkehren und wird herzlich empfangen. Der exponierte Berg und die Geselligkeit - das fasziniert mich. Die Königstour ist eine sportliche Herausforderung, aber gleichzeitig ist es auch mein Ziel, die Vielfalt und die Gasthäuser zu geniessen.»
Und wie steht es um die Fitness von Moderator Marco Fritsche? Auch für ihn ist das Appenzellerland Heimat. Doch anders als Senn sucht der 43-Jährige im Alpstein lieber die Ruhe, als eine sportliche Herausforderung.
«Während Nicolas als Stürmer und Dränger die Königsroute bezwingen will, gehe ich das ganz meiner Art entsprechend etwas entspannter an und werde die ‹Fürstenroute› wählen. Ganz nach dem Motto: In der Ruhe liegt die Kraft.»
Und wie meistert SVP-Nationalrätin und Unternehmerin Diana Gutjahr die vielen Höhenmeter? Wenige Wochen vor den eidgenössischen Wahlen ist die 35-Jährige im Dauereinsatz und meistert eher Auftritte als Aufstiege.
«Ich habe wenig Erfahrung mit Wandern. Aber wenn ich zu etwas Ja sage und ein Ziel vor Augen habe, dann mach ich es auch.»
Die Königstour führt an bekannten Attraktionen und Geheimtipps auf einer landschaftlich reizvollen Strecke entlang durch den Alpstein. Immer wieder eröffnet sich ein sensationelles Alpenpanorama. Und Proviant braucht man auch nicht viel mitzunehmen, denn die Route führt vorbei an 24 Berggasthäusern.
Diese 84 Kilometer lange Original-Strecke ist nicht nur für die sehr ambitionierten Laufsportler geeignet, sondern auch für gemütlichere Wanderer: Die meisten Berggasthäuser bieten Übernachtungsmöglichkeiten. So kann die Strecke individuell geplant werden und wenn gewünscht auch Abschnitte ausgelassen oder mit einer Luftseilbahn überbrückt werden. Ausgangs- und Endpunkt der Route wird frei gewählt.