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2021 ziehen Informatikstudenten an der HSG ein

An der Universität St.Gallen soll bis 2026 ein komplett neuer Studien- und Forschungsschwerpunkt in Computer Science aufgebaut werden. Das Projekt ist mit einer Anschubfinanzierung von 18,6 Millionen Franken des Kantons gestartet.
Regula Weik
Leonardo da Vinci am Computer (Bild: Festival «Science et Cité» in der St.Galler Innenstadt, 2005)

Leonardo da Vinci am Computer (Bild: Festival «Science et Cité» in der St.Galler Innenstadt, 2005)

75 Millionen Franken haben St.Gallerinnen und St.Galler im Februar für eine kantonale IT-Bildungsoffensive gutgeheissen. Sie umfasst alle Bildungsstufen und ist damit schweizweit einzigartig. Mit dem Geld werden während acht Jahren digitale Projekte von der Volksschule über die Berufsbildung bis zu den Fachhochschulen und der Universität finanziert.

Der Auftrag für die HSG war klar: Aufbau eines Informatikstudiums. Der Kanton leistet eine Anschubfinanzierung von 18,6 Millionen Franken. Am Montag haben die Verantwortlichen der Universität St.Gallen über den Stand der Arbeiten für den ­neuen Studiengang informiert.

Fernziel: 500 bis 600 Informatikstudierende

In den nächsten Jahren soll ein komplett neuer Studien- und Forschungsschwerpunkt in Computer Science entstehen – ein Informatikstudium mit unternehmerischer Ausrichtung. Der Bachelorstudiengang soll mit etwa 100 Studierenden im Herbst 2022 starten; das Masterstudium soll rund 50 Studierende pro Jahr umfassen und bereits im Herbst 2021 los­gehen. Ab 2026, im Vollausbau, werden 500 bis 600 Informatikstudierende an der HSG eingeschrieben sein. «Das entspricht 10 bis 12 Prozent aller Informatikstudierenden in der Schweiz auf universitärem Niveau», sagt Lukas Gschwend, Prorektor Studium & Lehre.

Noch ist es nicht so weit. Derzeit würden Gründung und Aufbau der School of Information and Computer Science vorangetrieben, sagt Gschwend. Und es sollen – Anschubfinanzierung sei Dank – fünf weitere Lehrstühle aufgebaut werden. Der Rekrutierungsprozess für Professorinnen und Professoren laufe, sagt der Prorektor.
Unabhängig davon hat die HSG im vergangenen Jahr aus eigenen Mitteln bereits vier Informatiklehrstühle für die bereits bestehenden Programme geschaffen; diese Lehrstühle werden in die künftige School of Information and Computer ­Science integriert.

Die neuen Ausbildungen an der HSG, Medical Master und Informatik, trügen dazu bei, «mehr sehr gut ausgebildete junge Menschen in die Ostschweiz zu holen oder hier zu behalten», ist der St.Galler Bildungschef und Uniratspräsident Stefan Kölliker überzeugt. Die ersten Medizinstudierenden werden bereits im Herbst 2020 in St.Gallen starten.

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