18 Minuten schneller in der Bundeshauptstadt

ST. GALLEN. Die Interessengemeinschaft öffentlicher Verkehr (IGöV) Ostschweiz würdigt eine Reihe von Neuerungen rund um den Fahrplanwechsel vom Sonntag.

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Die Interessengemeinschaft öffentlicher Verkehr (IGöV) Ostschweiz würdigt eine Reihe von Neuerungen rund um den Fahrplanwechsel vom Sonntag.

• Mit dem neuen Intercity St. Gallen–Zürich wird ein dritter stündlicher Schnellzug eingeführt, der seinen Namen als schnelle Verbindung von City zu City auch verdient. Dank kurzen Aufenthalts in Zürich HB werden die Reisezeiten von St. Gallen nach Bern und in die Westschweiz um 18 Minuten verkürzt.

• St. Gallen, Gossau und Wil erhalten neu direkte Verbindungen nach Basel. • Am Abend gibt es zusätzliche Züge von Zürich nach St. Gallen und Frauenfeld/ Romanshorn. • Durchgehender Halbstundentakt zwischen Zürich und Weinfelden. • In nur 35 Minuten fährt man mehrmals am Tag umsteigefrei von St. Gallen nach Konstanz. • Am Morgen eine neue attraktive Pendlerverbindung Chur–Sargans–Zürich–Zürich Flughafen.

Trotz dieser Verbesserungen seien einzelne Nachteile nicht von der Hand zu weisen, etwa der Wegfall des IC-Haltes in Wil, heisst es im gestrigen Communiqué. Der Wegfall dieser Direktverbindung von und nach Bern wird aber durch den neuen IR kompensiert, welcher neue Verbindungen nach Basel ermöglicht.

Die IGöV will in den nächsten Monaten kritisch beobachten, ob Komfort und Kapazitäten im Abschnitt St. Gallen–Wil–Zürich auch mit dem damit verbundenen Wechsel des Rollmaterials noch gewährleistet sind.

Auf diesen Fahrplanwechsel hin hatte sich die IGöV unter anderem für die Forderung nach einer Kompensation für den Wegfall der Pendlerverbindung 6.27 Uhr ab Rorschach von der Ostschweiz in die Arbeitsplatzgebiete in Zürich Nord (Oerlikon an 7.51 Uhr) eingesetzt. Die SBB haben in der Folge am Morgen zwei zusätzliche Züge in den Fahrplan aufgenommen, welche einen Halt in Zürich Oerlikon anbieten. Dank breiten Ostschweizer Einsatzes wird die schnelle Verbindung St. Gallen–Konstanz jetzt immerhin mit fünf Zugspaaren täglich teilweise eingeführt. Sie drohte aus Kostengründen aufgeschoben zu werden. (red.)

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