1,73 Meter, 44 Einfamilienhäuser

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Willkommen auf der anderen Seite: Bauarbeiter und weitere Beteiligte feiern den Durchstich im Ruckhaldetunnel. (Bilder: Michel Canonica)

Willkommen auf der anderen Seite: Bauarbeiter und weitere Beteiligte feiern den Durchstich im Ruckhaldetunnel. (Bilder: Michel Canonica)

Kennzahlen Seit vergangenem Sommer waren in der Ruckhalde etwa 30 Arbeiter in zwei Schichten im Einsatz. Täglich trieben sie den Tunnel um durchschnittlich 1,73 Meter voran. Das Volumen des Ausbruchs beträgt 33000 Kubikmeter – das entspricht etwa 44 Einfamilienhäusern. In felsigen Abschnitten wurde gesprengt, dabei ging es teilweise um bis zu 4 Meter pro Tag vorwärts. Im lockeren Gestein lag der Vortrieb bei täglich 1 bis 2 Metern. Dank des 700 Meter langen Tunnels können die Appenzeller Bahnen (AB) künftig auf die Zahnstangenstrecke an der Ruckhalde verzichten. Der Tunnel ist Teil der AB-Durchmesserlinie. Das 90-Millionen-Projekt wird den Viertelstundentakt auf der Strecke Appenzell–St. Gallen–Trogen und den Einsatz von modernem Rollmaterial ermöglichen. Die Eröffnung des Ruckhaldetunnels ist im Herbst 2018 vorgesehen. Derzeit liegen die Arbeiten im Zeitplan, der Kostenrahmen wird eingehalten. (av)