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13 Jahre Haft für Messerattacke

Feldkirch Am Landesgericht Feldkirch ging gestern nach dreitägigem Verfahren der Prozess wegen Mordversuchs 2016 in der Disco Sender zu Ende. Die acht Laienrichter mussten sich entscheiden: Mordversuch, absichtlich schwere Körperverletzung oder Freispruch. Der 31-jährige Discobesucher aus St. Margrethen blieb dabei, dass er das Messer nach der Bluttat vom Boden aufgehoben habe, weil er fürchtete, dass einer seiner Kollegen «Scheisse gebaut» habe. «Ich bin zu hundert Prozent von seiner Unschuld überzeugt», sagte der Verteidiger. Der Einzige, der den Angeklagten zustechen gesehen haben will, hätte durch sieben korpulente Männer hindurchsehen müssen. Und der Türsteher sei ein «väterlicher Freund» des Zeugen.

Die Staatsanwaltschaft stellte nochmals klar, dass auf dem Messer lediglich Spuren von Angeklagtem und Opfer gefunden wurden; die Geschichte einer Verwechslung des Täters sei völlig unglaubwürdig. Nach mehrstündiger Beratung entschieden sich die Geschworenen einstimmig für Mordversuch. Die Strafe wird mit 13 Jahren ausgemessen, dem Opfer 10000 Euro Schmerzensgeld zugesprochen. Mildernd waren die Unbescholtenheit und dass es beim Versuch geblieben ist. (ec)

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