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122 Personen aus Seenot gerettet

Sicherheit Die Seepolizei der Kantonspolizei Thurgau zieht eine «durchschnittliche Bilanz» zum vergangenen Sommer. 21 Unfälle wurden auf dem Bodensee und dem Rhein registriert. Dabei kamen zwei Personen ums Leben, vier wurden verletzt. Die Zahl der Unfälle liege im langjährigen Mittel, informierte die Seepolizei gestern in Kreuzlingen. 122 Personen mussten aus Seenot gerettet werden, fast doppelt so viele wie im Vorsommer. Die Summe der Unfallschäden lag mit rund 45000 Franken markant tiefer. Zwei Personen ver­unglückten tödlich: Ende Juni sprang vor Kreuzlingen ein 63-jähriger Mann von einem Motorschiff in den See und starb trotz sofortiger Nothilfe. Im Juli ertrank eine 78-jährige Frau beim Schwimmen im Hochrhein unterhalb von Rheinklingen. Drei Personen wurden bei Schiffsunfällen, eine beim Baden verletzt.

Brenzlige Situationen mit Schlauchbooten

Auf dem Hochrhein registrierte die Polizei wie im Vorjahr drei Unfälle. Zudem kam es laut Polizei «immer wieder zu brenzligen Situationen, weil Schlauchbootfahrer und andere Rheinbenutzer die Kraft des Wassers und die Gefahren der Hindernisse unterschätzen». Die Seepolizei reagierte mit Kontrollfahrten und einer Präventionskampagne. Markant zugenommen gegenüber 2016 hätten die Windwarnungen der Wetterdienste.

Rückläufig war die Zahl der Diebstähle von Schiffsmotoren mit 13 Delikten (Vorjahr 30). Zwei entwendete Schiffe fand die Polizei am Deutschen Ufer des Bodensees. Sie wurden den Besitzern zurückgegeben. Die Taucher der Thurgauer Seepolizei standen 23-mal im Einsatz, etwa für Schiffsbergungen oder technische Kontrollen. Zudem wurden zwei Leichen geborgen. Auf dem gesamten Bodensee und dem Rhein bis Schaffhausen ereigneten sich 2017 insgesamt 229 Unfälle, 50 mehr als im Vorjahr. Dabei kamen zehn Personen ums Leben, 38 wurden verletzt. 361 Personen wurden gerettet. (sda)

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