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1 Million Franken für Integration

Programm Die Ausserrhoder Regierung will das 2014 lancierte kantonale Integrationsprogramm (KIP) weiterführen. Sie beantragt dem Kantonsrat dazu einen Kredit von 512000 Franken für die Jahre 2018 bis 2021. Die Erfahrungen mit dem ersten Integrationsprogramm, das noch bis Ende Jahr läuft, seien gut, heisst es in einer Mitteilung der Kantonskanzlei. Deshalb will der Kanton erneut eine Programmvereinbarung mit dem Bund abschliessen. Dieser zahlt die Hälfte an die Kosten, die insgesamt auf zwei Millionen Franken budgetiert werden.

Der Kanton und die 20 Gemeinden beteiligen sich mit je 512000 Franken. Alle Gemeinden hätten dem neuen Programm bereits zugestimmt, heisst es. Ziel des KIP ist, Ausländer mit längerfristigem Aufenthalt in der Schweiz bestmöglich zu integrieren. Dazu gehören Information und Beratung, Bildung und Arbeit. Laut Regierung sollen zahlreiche bewährte Angebote und Projekte aus dem ersten KIP fortgeführt und weiterentwickelt werden. Ein neuer Schwerpunkt ist die Sprachförderung im Vorschulalter. Deutsch zu lernen sei eine wichtige Voraussetzung für die Teilnahme an Bildungs- und Sozialisationsprozessen, heisst es. Damit werde ihnen der Weg geebnet für den späteren Zugang zur Berufsbildung. (sda)

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