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1. AUGUST: Rekordfahne droht ganz zu zerreissen

Starke Winde haben die Schweizer Fahne am Säntis schwer in Mitleidenschaft gezogen. Seit Dienstagmorgen ziehen sich grosse Risse durch die Fahne.
Wegen heftiger Winde droht die Fahne ganz zu zerreissen. (Bild: Jil Lohse)

Wegen heftiger Winde droht die Fahne ganz zu zerreissen. (Bild: Jil Lohse)

Die grösste Schweizer Fahne der Welt ist zerrissen. Vier grosse, vertikale Risse ziehen sich mitten durch das Schweizer Kreuz, als hätte eine riesige Tatze ihre Krallen darin versenkt. So präsentiert sich die Fahne am Nationalfeiertag weniger glanzvoll als in vergangenen Jahren. Abgezeichnet hatte sich das Unglück schon früher. An der Säntis-Felswand ausgerollt wurde die Fahne am 31. Juli. «Blick online» zeigte das aufwendige Ausrollen der Fahne am Montag in einer Liveübertragung. Auf dem Video war zu sehen, wie gut 24 Personen die 80 auf 80 Meter breite und 700 Kilogramm schwere Fahne am unteren Ende der Stoffbahn Meter um Meter ausrollten und am Fels befestigten. Am Montag blies ein starker Wind am Säntis. Auf der Liveübertragung war sichtbar, dass die Fahne auf der linken Seite einen mehrere Meter langen Riss aufwies. «Ja, sie ist gerissen», bestätigte der Chef der Säntis-Bahnen, Bruno Vattioni, gegenüber «Blick». Der Wind blase in dieser Höhe sehr stark, liess er sich zitieren. Doch Vattioni gab zu dieser Zeit die Hoffnung noch nicht auf: «Auf der linken Seite ist der Riss nicht so schlimm. Wir sind nicht beunruhigt und machen weiter.»

Am Montagmittag sah die Fahne perfekt aus

Die Zuversicht Vattionis schien für kurze Zeit berechtigt. Auf den Bildern der Übertragung war bald nichts mehr vom Riss zu sehen. Offenbar hatten Höhenarbeiter die Fahne behelfsmässig reparieren können. Kurz nach dem Mittag war die Fahne fast vollständig ausgerollt, sah perfekt aus und war am Fels befestigt. Allerdings berichteten Leser am frühen Montagabend von starken Winden am Säntis und einem grossen Riss mitten durch die Rekordfahne. Später zerrten Winde so stark an ihr, dass sie auch noch in der Mitte diverse Male riss. Bis Dienstagmorgen hatten sich die grossen, vertikalen Risse in der Fahne gebildet. Wegen heftigen, anhaltenden Südwestwinden droht die Fahne ganz zu zerreissen.

Schon 2016 wurde die Fahne am Säntis vom Wind stark beschädigt. Damals konnte sie in zahlreichen Arbeitsstunden wieder geflickt werden. Ob das auch dieses Jahr wieder gelingt, ist angesichts der Grösse der Risse fraglich. (red)

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