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Vladimir Petkovic ist optimistisch

Der Schweizer Nationalcoach Vladimir Petkovic ist über die 90 Minuten gegen Costa Rica nicht glücklich. Doch er findet eine Erklärung, weshalb die Mannschaft beim 2:2 nie richtig auf Touren kam.
Vladimir Petkovic musste gegen Costa Rica verbal oft eingreifen (Bild: KEYSTONE/EPA/FRANCK ROBICHON)

Vladimir Petkovic musste gegen Costa Rica verbal oft eingreifen (Bild: KEYSTONE/EPA/FRANCK ROBICHON)

(sda)

War es die Nervosität? Oder die spezielle Ausgangslage, die zu einer Blockade führte? Oder sogar ein wenig Überheblichkeit? «Es ist immer schwierig, wenn man zwei Resultate zur Verfügung hat. Es hätte am Ende sogar eine Niederlage gereicht. In solchen Fällen kommt instinktiv eine Unkonzentriertheit hoch», erklärte Petkovic.

Sie hätten vielleicht von Beginn weg zu wenig gewollt, das Spiel zu gewinnen und später hätten sie «fast versucht, das Spiel zu verlieren». Petkovic konnte aus der schwachen Darbietung aber auch positive Schlüsse ziehen. Nach der Qualifikation für die WM-Achtelfinals darf das Glas schon auch mal halb voll sein. «Ich bin froh, dass wir auch in solchen Momenten stark genug sind, um zu reagieren und zweimal in Führung gehen konnten.»

Am Ende und nach 95 schwierigen Minuten war es für die Schweiz ohnehin gut gegangen. Wie 2006 in Deutschland und 2014 in Brasilien steht sie in den Achtelfinals. Sie hat wie vor zwei Jahren an der EM in Frankreich die Vorrunde ohne Niederlage überstanden. Doch nach dem erkämpften 1:1 gegen Brasilien und dem verdienten 2:1 nach grosser Wende gegen Serbien war das Spiel gegen Costa Rica ein Rückschritt. Und deshalb sagte Petkovic im Hinblick auf den Achtelfinal vom kommenden Dienstag in St. Petersburg gegen Schweden: «Wir müssen eine besserer Leistung zeigen. Aber ich bin überzeugt, dass wir besser sein werden. Ich habe keine Zweifel.»

In diesem Spiel wird Petkovic auf die Hälfte seiner Abwehr verzichten müssen. Captain Stephan Lichtsteiner und Fabian Schär sind gesperrt. Sie waren vorbestraft, Petkovic hat sie gegen Costa Rica trotzdem eingesetzt: «Vor dem Spiel war es nicht sicher, ob wir uns auch eine Niederlage würden leisten können. Deshalb wollte ich die beste Mannschaft bringen. Es waren zwei unnötige Fouls, die zu den gelben Karten führten. Weit weg von unserem Tor.»

Eine weitere Sperre konnte Petkovic vermeiden, indem er Valon Behrami frühzeitig auswechselte. «Ich hatte geplant, einen solchen Wechsel zu machen, wenn die Qualifikation klar war.» Zum Zeitpunkt der Auswechslung Behramis führte Brasilien gegen Serbien bereits 1:0. Und Petkovic hatte die Schweiz auch bei seiner zweiten EM- oder WM-Endrunde in die K.o.-Phase geführt.

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