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Schweizer Abwehr mit Johan Djourou und Michael Lang

Gegen Schweden muss Trainer Vladimir Petkovic die Hälfte der Abwehr ersetzen. Wer für die gesperrten Stephan Lichtsteiner und Fabian Schär aufläuft, steht ausser Frage: Johan Djourou und Michael Lang.
Am Dienstag im WM-Achtelfinal Seite an Seite: Johan Djourou (links) und Michael Lang (Bild: KEYSTONE/LAURENT GILLIERON)

Am Dienstag im WM-Achtelfinal Seite an Seite: Johan Djourou (links) und Michael Lang (Bild: KEYSTONE/LAURENT GILLIERON)

(sda)

Johan Djourou kann den Achtelfinal vom Dienstag gegen Schweden mit viel Routine angehen. An der WM 2014 in Brasilien und an der EM vor zwei Jahren in Frankreich hat er keine Minute verpasst - dafür knapp den Sprung in die Viertelfinals. Gegen Schweden soll der erste Vorstoss unter die letzten acht seit 1954 Tatsache werden. «Schweden liegt sicher in unserer Reichweite. Das ist ein 50:50-Spiel», Djourou.

74 Länderspiele hat Djourou mittlerweile absolviert. Doch nachdem er erst unter Hitzfeld und später unter Petkovic jahrelang gesetzt gewesen war, verlor er in den letzten Monaten den Platz in der Innenverteidigung an Manuel Akanji. «So ist das im Sport. Manuel ist der Spieler bei uns, der sich in der letzten Saison am besten entwickelt hat», so Djourou.

Er selber dagegen habe Pech gehabt, weil er bei Antalyaspor zwei Mal für längere Zeit verletzt gewesen sei. «Ich habe insgesamt drei Monate nicht gespielt.» Nach der WM wird Djourou nicht mehr in die Türkei zurückkehren. Er hat den Vertrag mit Antalyaspor aufgelöst. Wohin es in zieht, ist noch unklar. «Ich habe viele Anfragen, aber das muss noch etwas warten. Jetzt gilt die ganze Konzentration der WM.»

Im Gegensatz zu Djourou hat Michael Lang seine Zukunft geregelt und am Freitag bei Borussia Mönchengladbach einen Vertrag über vier Jahre unterschrieben. «Dieser Klub ist super geführt und hat Ambitionen. Der Wechsel kommt für mich zum richtigen Zeitpunkt. Nach einer WM macht ein Neuanfang Sinn», so Lang.

Wenn Lang in St. Petersburg Captain Stephan Lichtsteiner auf der rechten Seite ersetzen muss, kann er nicht auf einen ähnlich grossen Erfahrungsschatz zurückgreifen wie Djourou. Er kommt zwar auch schon zu seinem 27. Einsatz für die Schweiz, allerdings zum ersten von Beginn weg bei einem grossen Turnier. «Die Vorfreude ist riesig. Aber wenn so viel auf dem Spiel steht, darf man sich auch nicht zu viel vornehmen. Man soll locker und unbeschwert auf den Platz gehen.»

Gegen die Schweden erwartet Lang ein hartes Spiel. «Schweden ist ein unangenehmer Gegner. Es wird ein laufintensives und physisches Spiel geben.» Dennoch wollen die Schweizer ihren Stil und ihre Philosophie nicht aufgeben. Lang: «Wir wollen auch da spielerische Lösungen finden.» Dass ihm selber der Rhythmus fehlen könnte, weil er in den fünf Spielen seit Beginn des Trainingscamps in Lugano nur zu kurzen Teileinsätzen gekommen ist, bereitete ihm keine Sorgen. «Die Trainings sind von hoher Qualität und Intensität. Ich bin in Form.»

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