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Protestbrief Serbiens gegen den Schiedsrichter

Der serbische Verband beschwert sich mit einem Protestbrief an die FIFA über die Leistung von Schiedsrichter Felix Brych bei der 1:2-Niederlage gegen die Schweiz.
Steht im Kreuzfeuer der serbischen Kritik: der deutsche Schiedsrichter Felix Brych, hier im Zwiegespräch mit Aleksandar Mitrovic (Bild: KEYSTONE/EPA/ARMANDO BABANI)

Steht im Kreuzfeuer der serbischen Kritik: der deutsche Schiedsrichter Felix Brych, hier im Zwiegespräch mit Aleksandar Mitrovic (Bild: KEYSTONE/EPA/ARMANDO BABANI)

(sda/dpa)

Die FIFA bestätigte am Samstag den Eingang des Schreibens. Weitere Angaben machte der Weltverband nicht. Die Serben hatten in der Partie am Freitag nach gut einer Stunde vergeblich einen Foulpenalty gefordert, der durchaus seine Berechtigung gehabt hätte. Bei der WM gab es bereits Beschwerden mehrerer Verbände über Schiedsrichter, Folgen hatten diese keine.

Serbische Medien kritisierten Brych scharf. «Der brutale Diebstahl von Brych», titelte die Zeitung «Sportski zurnal». «Der Deutsche Felix Brych, eine Schande für die Schiedsrichterorganisation der FIFA, hat Serbien auf dem Weg in den Achtelfinal gestoppt.» Es sei «einer der schlimmsten Diebstähle bei den letzten Weltmeisterschaften. Eine Schande, wie sie schändlicher nicht sein kann.» Die Boulevard-Zeitung «Alo» titelte: «Der Deutsche hat uns bestohlen» und schrieb: «Der Unparteiische massakrierte unsere Mannschaft und ermöglichte unserem Gegner, eine Niederlage in einen Sieg umzuwandeln.»

Die schlimmste Entgleisung leistete sich aber Coach Mladen Krstajic. «Ich würde ihn nach Den Haag schicken, damit man ihm den Prozess macht, so wie man uns den Prozess gemacht hat», sagte der frühere Bundesligaprofi nach Angaben des nationalen Fussballverbandes (FSS) am Samstag vor serbischen Journalisten. In den sozialen Medien schrieb Krstajic weiter: «Augenscheinlich sind leider nur die Serben zu selektiver Gerechtigkeit verurteilt: Früher das verfluchte Den Haag und heute im Fussball der Videoassistent.»

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