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Keeper Sommer über die Challenge seiner Karriere

Yann Sommer will vor dem WM-Highlight gegen Schweden keine EM-Vergleiche anstellen. Die Schweizer Nummer 1 redet im SFV-Camp in Togliatti lieber über die gehobene Mentalität der Mannschaft.
Nationalgoalie Yann Sommer hat seinen Humor trotz des bevorstehenden Spiels gegen Schweden nicht verloren (Bild: KEYSTONE/EPA/MARTIN DIVISEK)

Nationalgoalie Yann Sommer hat seinen Humor trotz des bevorstehenden Spiels gegen Schweden nicht verloren (Bild: KEYSTONE/EPA/MARTIN DIVISEK)

(sda)

Drei Tage vor dem ersten WM-Achtelfinal als Stammkeeper äusserte sich Yann Sommer zu verschiedenen Nationalmannschafts-Themen. Sein Fokus ist vollumfänglich auf Schweden gerichtet, auf die grosse Chance, erstmals seit Jahrzehnten eine Knock-out-Runde zu überstehen. «Es kommt auf Details an, jetzt wird es immer enger, die Qualität der Gegner wird zunehmend grösser», sagt Sommer zur Nachrichtenagentur Keystone-SDA.

Die vielen Vergleiche mit Polen interessieren ihn nicht. Das EM-Out hat er längst verarbeitet. «Wir denken nicht mehr daran, was vor zwei Jahren war», sagt Sommer. Von einer mentalen Achtelfinal-Blockade will der Torhüter selbstredend nichts hören. Im Gegenteil: «Ich spüre eine riesige Freude.»

Den bisherigen Turnierverlauf stuft er generell als schwierig ein. «Die WM ist sehr hart. Alle taten sich schon schwer. Es ist auch für grosse Mannschaften nicht einfach, erfolgreich zu sein.» Bei seiner Gesamtwertung floss auch das Out von Weltmeister Deutschland in der Gruppenphase mit ein. «Sie haben gegen Gegner gespielt, die ihnen das Leben schwermachten.»

Die jüngere Vergangenheit der SFV-Auswahl bestärkt Sommer darin, auch die robusten und defensiv erstklassig gruppierten Schweden besiegen zu können. «Unser Team hat schon viele grosse Herausforderungen überstanden und zahlreiche Spiele gedreht.»

Dass mit dem gesperrten Captain Stephan Lichtsteiner und dem ebenfalls wegen einer Gelb-Sperre abwesenden Innenverteidiger 50 Prozent der Defensivreihe ausfällt, beunruhigt den Goalie nicht weiter: «Wenn ein Team intakt ist, wenn die Stimmung intern gut ist, ist es nicht schwierig, sofort Fuss zu fassen. Ich mache mir keine Sorgen, schon gar nicht um einen wie Michi Lang, der schon viele Spiele mit uns gemacht hat.»

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