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Für Argentinien gilt: verlieren verboten

Argentinien steht in der Gruppe D stark unter Druck. Nach dem 1:1 zum Auftakt gegen Island ist für den zweifachen Weltmeister am Donnerstagabend in Nischni Nowgorod gegen Kroatien verlieren verboten.
Gelingt Lionel Messi mit Argentinien der Befreiungsschlag? (Bild: KEYSTONE/EPA/ABEDIN TAHERKENAREH)

Gelingt Lionel Messi mit Argentinien der Befreiungsschlag? (Bild: KEYSTONE/EPA/ABEDIN TAHERKENAREH)

(sda)

Am kommenden Sonntag feiert Lionel Messi seinen 31. Geburtstag. Ob es aber auch ein freudiger Tag ohne Einschränkung wird, entscheidet sich wohl schon drei Tage zuvor. Unterliegen die Argentinier gegen Kroatien, dürfte schon nach der Vorrunde Feierabend sein. Das wäre eine besondere Schmach für einen der weltbesten Fussballer aller Zeiten, der in Russland die wohl letzte Chance wahrnehmen will, seine grossartige Karriere mit dem WM-Titel zu krönen.

Für seinen Klub, den FC Barcelona, hat Messi schon zur Genüge geliefert. Fünfmal gewann er mit den Katalanen die Champions League, neunmal die spanische Meisterschaft. Aber mit der Nationalmannschaft holte er noch keinen einzigen grossen Titel. Seit bereits 25 Jahren wartet Argentinien auf einen bedeutenden Turniersieg. 1993 gewannen die Gaucho die Copa America, die südamerikanische Meisterschaft, doch seither reichte es bestenfalls für Rang 2, wie zuletzt 2014 an der WM in Brasilien.

Die Tipps von Rakitic

Gegen Island im Startspiel vergab Messi einen Penalty. Dennoch hätte das Chancenplus zu einem Sieg reichen müssen, doch der in der Schlussphase mit allen Feldspielern verteidigende Gegner hielt das Unentschieden bis zuletzt. An einem guten Tag lässt sich Messi auch bei noch so guter Bewachung nicht ausschalten. Das wissen auch die Kroaten. Mit ihrem Mittelfeldspieler Ivan Rakitic, der bekanntlich auch den Schweizer Pass besitzt, verfügen sie aber über einen Akteur in ihren Reihen, der über Star der Argentinier mehr weiss als viele andere.

Kroatiens Coach Zlatko Dalic beförderte Rakitic, Messis Klubkollegen bei Barça, flugs zum Assistenten: «Ich brauchte alle Informationen, die ich kriegen konnte.» Die Kroaten, die zum Auftakt mit einer soliden Vorstellung Nigeria 2:0 schlugen, sind bisher an einer WM erst ein einziges Mal auf Argentinien getroffen: 1998 in Frankreich, wo sie in der Gruppenphase 0:1 unterlagen, letztlich aber dennoch Dritter wurden.

Für die Kroaten gibt es keinen Grund, das Personal gegenüber dem Startspiel umzustellen. Argentiniens Trainer Jorge Sampaoli indes wird wohl einige Änderungen vornehmen. Selbst einem wie Angel Di Maria, der gegen Island erstaunlich wirkungslos geblieben war, droht die Ersatzbank.

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