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England und Belgien vor einem skurrilen Duell

England und Belgien machen am Donnerstag den Sieg in der Gruppe G untereinander aus. Doch allzu viel sollten die Fans nicht erwarten, zumal der Gruppensieg nicht zwingend von Vorteil sein muss.
Belgiens Trainer Roberto Martinez schont seine Topstars (Bild: KEYSTONE/EPA/ARMANDO BABANI)

Belgiens Trainer Roberto Martinez schont seine Topstars (Bild: KEYSTONE/EPA/ARMANDO BABANI)

(sda)

England und Belgien hatten sich mit ihren je zwei Siegen gegen Tunesien und Panama schon nach zwei Spieltagen für die Achtelfinals qualifiziert. Nun folgt noch die direkte Begegnung, doch die will möglicherweise gar keiner wirklich gewinnen.

Wenn um 20 Uhr das Spiel in der russischen Exklave Kaliningrad angepfiffen wird, wissen die Engländer und Belgier bereits, wer die Gruppe H, aus welcher der Achtelfinal-Gegner kommen wird, auf den Plätzen 1 und 2 abgeschlossen hat. Da kann es ja durchaus sein, dass man in der ersten K.o.-Runde lieber gegen den Sieger der anderen Gruppe spielen würde als gegen den Zweiten.

Sollten Überlegungen angestellt werden, wie man den Gruppensieg verhindern kann, ohne dass es besonders auffällt, wäre dies jedenfalls je nach Konstellation nachvollziehbar. Öffentlich dürfen das die Verantwortlichen natürlich nicht sagen. Englands Trainer Gareth Southgate betont: «Wir wollen jedes Fussballspiel gewinnen.» Eine Partie absichtlich zu verlieren, um einem vermeintlich schwierigeren Gegner aus dem Weg zu gehen - das werde es nicht geben. «Da würden wir uns auf ganz dünnes Eis begeben.»

Dennoch ist nicht klar, ob Harry Kane, der mit seinen bisher fünf Goals erster Anwärter auf die Auszeichnung als Torschützenkönig zu sein scheint, tatsächlich spielt. Mit zahlreichen Rochaden wird ohnehin zu rechnen sein. Im Hinblick auf die kommende Aufgabe würde es ja tatsächlich Sinn machen, einigen Spielern eine Pause zu gönnen.

Auf belgischer Seite hat Trainer Roberto Martinez bereits angekündigt, dass er auf seinen Top-Skorer verzichten wird. Romelu Lukaku, bisher vierfacher Torschütze, erlitt zuletzt einen Schlag auf den Knöchel. Kevin de Bruyne, mit einer Gelben Karte vorbelastet, spielt sicher nicht, Eden Hazard wird geschont. Der Flügel von Chelsea klagte zuletzt über eine Blessur in der Wade.

Im Parallelspiel in Saransk, das letztmals an dieser WM Schauplatz einer Partie sein wird, begegnen sich WM-Debütant Panama und Tunesien, die beiden schon ausgeschiedenen Teams. Die Mittelamerikaner kämpfen um ihren ersten, die Afrikaner um ihren zweiten Sieg an einer WM. Die Tunesier hatten 1978 als erste Mannschaft ihres Kontinents ein WM-Spiel gewinnen können, seither folgten sechs Niederlagen und sieben Unentschieden.

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