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Embolo und Gavranovic rücken nach - Zuber fällt aus

Die Schweizer Auswahl will ihr WM-Achtelfinal-Ticket in Nischni Nowgorod gegen Costa Rica in veränderter Aufstellung sichern. Ein Remis genügt zum Vorstoss in die Knock-out-Runde.
Mario Gavranovics erster WM-Einsatz von Beginn weg (Bild: KEYSTONE/AP/ANTONIO CALANNI)

Mario Gavranovics erster WM-Einsatz von Beginn weg (Bild: KEYSTONE/AP/ANTONIO CALANNI)

(sda)

Nach zwei Partien mit identischer Formation nimmt Vladimir Petkovic erstmals Änderungen vor. Im offensiven Bereich erhalten die bisherigen Joker Breel Embolo und Mario Gavranovic eine Chance. Der Schalker ersetzt im linken Couloir den kranken Startspiel-Torschützen Steven Zuber, Zagreb-Professional Gavranovic rückt für den zweimal eher dezenten Haris Seferovic nach.

Gavranovic empfahl sich mit einer sehr guten zweiten Hälfte und seinem Assist beim späten 2:1-Treffer Shaqiris gegen Serbien für die erste Startnominierung in einem Wettbewerbsspiel seit über fünf Jahren. Vom formstarken Tessiner, mit 24 Treffern auf Klubebene im Angriff der erfolgreichste Akteur der SFV-Auswahl, verspricht sich Vladimir Petkovic mehr Dynamik in der gegnerischen Platzhälfte

In den übrigen Mannschaftsteilen hält Petkovic am Bewährten fest. Neben Skipper Granit Xhaka setzt er abermals auf Valon Behrami und setzt damit ein deutliches Signal - auch gegen die bisher punkte- und als einzige Equipe der WM torlosen Costa Ricaner strebt die zweitklassierte SFV-Auswahl mit dem bestmöglichen Personal den maximalen Ertrag an.

Geschont wird keiner, auch jene nicht, die mit einer Verwarnung vorbelastet sind: Captain Stephan Lichtsteiner, Innenverteidiger Fabian Schär, Topskorer Xherdan Shaqiri und Schwerarbeiter Behrami. Im Falle einer nächsten gelben Karte wären sie in der nächsten Runde gesperrt.

Ein Remis gegen die Zentralamerikaner würde für den zweiten Achtelfinalvorstoss an einer WM-Endrunde in Folge genügen. Die statistischen Vorzeichen stehen gut. Petkovics Ensemble offenbart seit Monaten kaum Schwächen und hat keine der letzten acht Partien verloren. Die Gesamtbilanz des Schweizer Selektionärs ist ohnehin beeindruckend gut - 61,9 Prozent seiner 42 Länderspiele gewann er.

Nach einer mehrtägigen Doppeladler-Debatte ist zumindest an der Jubelfront nicht mit weiteren Turbulenzen zu rechnen. Die Planung der Schweizer wurde von den FIFA-Sanktionen nicht tangiert, die gebüssten Lichtsteiner, Xhaka und Shaqiri stehen wie erwartet von der ersten Minute an auf dem Rasen.

Sollte der Leader Brasilien nicht mehr abzufangen zu sein, würde die SFV-Delegation am kommenden Dienstag in St. Petersburg auf Schweden treffen. Die Nordländer deklassierten am letzten Gruppenspieltag Mexiko 3:0. Im Playoff hatten sie Italien eliminiert, nun qualifizierten sich die Schweden auf Kosten des abgestürzten Titelträgers Deutschland für die Top 16.

Schweizer Startformation gegen Costa Rica: Sommer; Lichtsteiner, Schär, Akanji, Rodriguez; Behrami, Xhaka; Shaqiri, Dzemaili, Embolo; Gavranovic.

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