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Zara-Mutter Inditex vom starken Euro belastet

Die Geschäfte der spanischen Zara-Mutter Inditex laufen weiter rund. Dabei profitierte der weltgrösste Textileinzelhändler vor allem von seinem Online-Handel.
Der spanische Konzern gilt als Vorreiter bei schnell wechselnden Kollektionen. (Bild: KEYSTONE/STEFFEN SCHMIDT)

Der spanische Konzern gilt als Vorreiter bei schnell wechselnden Kollektionen. (Bild: KEYSTONE/STEFFEN SCHMIDT)

(sda/awp/dpa/reu)

Umsatz und Gewinn legten in per Ende Januar abgelaufenen Geschäftsjahr zu, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Ungünstige Wechselkurse bremsten jedoch das Wachstum. Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 3 Prozent auf 26,1 Milliarden Euro. Bereinigt um Währungseffekte lag das Plus aber bei 7 Prozent.

Auch beim operativen Ergebnis (Ebit) machte sich der vor allem in der ersten Jahreshälfte starke Euro negativ bemerkbar. Das Betriebsgewinn Ebit stieg um ein Prozent auf knapp 4,36 Milliarden Euro, ohne Wechselkurseffekte lag das Wachstum bei neun Prozent.

Bei Inditex fallen die Kosten vor allem in Euro an, mehr als die Hälfte seines Umsatzes erwirtschaftet der Konzern jedoch in anderen Währungen. Unter dem Strich blieb ein Gewinn in Höhe von 3,4 Milliarden Euro, zwei Prozent mehr als im Vorjahr.

Zudem kündigte das Unternehmen an, die Aktionäre künftig stärker am Gewinn zu beteiligen. Die Aktionäre sollen eine Dividende von 88 Cent bekommen, 17 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Damit schüttet Inditex 80 Prozent des Gewinns aus, nach 69 Prozent im vergangenen Jahr.

Inditex erwartet im laufenden Geschäftsjahr, das bis Ende Januar 2020 läuft, einen Anstieg des vergleichbaren Umsatzes um vier bis sechs Prozent nach einem Wachstum von vier Prozent im abgelaufenen Geschäftsjahr. Die Bruttomarge werde auf dem Vorjahresniveau verharren, sagte Vorstandschef Pablo Isla.

Der Konzern aus Nordspanien gilt als Vorreiter bei schnell wechselnden Kollektionen und ist damit Wettbewerbern wie H&M oft einen Schritt voraus. Weil die Spanier einen Grossteil der Waren in Europa fertigen und nicht auf Produzenten in Asien setzen, können sie neue Trends von den Laufstegen in rund drei Wochen in die Schaufenster bringen.

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