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Volvo spart bei Verbrennungsmotoren - Fokus auf E-Autos

Der schwedische Autobauer Volvo will Verbrennungsmotoren künftig zusammen mit seiner chinesischen Muttergesellschaft Geely entwickeln und produzieren. Mit dem Umschwung zu Elektroautos sinke der Bedarf an konventionellen Motoren höchstwahrscheinlich.
Volvo forciert Elektromotoren. (Bild: KEYSTONE/AP CHINATOPIX)

Volvo forciert Elektromotoren. (Bild: KEYSTONE/AP CHINATOPIX)

(sda/awp/reu)

Es sei deshalb wichtig, hier Synergien zu suchen, sagte Volvo-Chef Hakan Samuelsson in einem am Montag veröffentlichten Interview der Nachrichtenagentur Reuters. «Es ist ein weiterer Schritt, der unser Unternehmen in Richtung Elektrifizierung verändert.» Durch die Zusammenlegung könnten Volvo und Geely erhebliche Kosteneinsparungen erreichen, vor allem bei der Entwicklung. Die Ingenieure erhielten dadurch mehr Ressourcen für die Entwicklung von Hybridmotoren.

Die Autoindustrie steht unter starkem Druck, die Kosten zu senken: Strengere Klimaschutzregeln zwingen sie zu Milliardeninvestitionen in neue Elektroautos. Gleichzeitig sinkt die Autonachfrage weltweit, vor allem durch höhere Zölle im Handelsstreit zwischen den USA und China. Auch bei Geely, Grossaktionär von Daimler, und Volvo brachen die Gewinne deshalb in diesem Jahr ein.

Motoren auch für andere Produzenten

Die neue gemeinsame Motorensparte soll 3000 Mitarbeiter von Volvo und 5000 von Geely beschäftigen - für Forschung und Entwicklung, Beschaffung, IT, Finanzen und Produktion. Arbeitsplätze gingen damit nicht verloren, teilte Volvo weiter mit. Die Jahresproduktion soll von 600.000 auf rund zwei Millionen steigen. Volvo und Geely wollen nicht nur die eigenen Marken mit Benzin- und Hybridmotoren der nächsten Generation beliefern, sondern sie auch anderen Automobilherstellern anbieten.

Volvo hatte vor zwei Jahren angekündigt, Dieselmotoren nach und nach ganz aus dem Programm zu nehmen. Bis Mitte der 20er Jahre wollen die Schweden keine Autos mehr mit reinem Verbrennungsmotor verkaufen. Die Hälfte des Jahresabsatzes, der im vergangenen Jahr bei 642.000 Pkw lag, soll dann auf E-Autos entfallen, der Rest auf Hybridmotoren, die Benzin- mit Stromantrieb kombinieren.

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